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TANSANIA – Trekking-Safari im Land der Massai

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Vom Ngorongoro-Wildschutzgebiet durch das Hochland der Riesenkrater zur Heimat der Zwergflamingos am Lake Natron

Kaum eine andere Landschaft im Süden Afrikas ist derart ergreifend und schön wie das Ngorongoro-Ökosystem mit seinen zahlreichen riesigen Vulkankratern und über 3000 Meter hohen  sanften Bergrücken. Selbst die bekanntesten Landschaftsarchitekten dieser Erde könnten keine drastischere Landschaft gestalten. Diese Region des ostafrikanischen Hochlands wird gerne als ein Stück Garten Eden Afrikas bezeichnet. Märchenhafte Urwälder, baumloses Hochland, endlose Savannen und tiefe, mit schimmernden Seen gefüllte Vulkankrater prägen den Lebensraum des Krieger- und Hirtenvolkes der Massai.

Mit dieser einzigartigen Trekking-Safari erwandern Sie in Begleitung eines Rangers und einigen Massai die grandiosesten Landschaften Afrikas zu Fuß und werden „Bestandteil“ ihrer  unbeschreiblichen Tierwelt. Zur Einstimmung erwarten uns spannende Jeepsafaris durch den besonders elefantenreichen Tarangire-Nationalpark und den Ngorongoro-Krater mit der größten Wildtierdichte Ostafrikas. Von hier beginnt die mehrtägige Wanderung am Nordrand des Kraters zu den Nachbarvulkanen Olmoti und Empakaai bis ins Rift Valley mit dem riesigen Natronsee, der Heimat hunderttausender Flamingos. Fernab von größeren Siedlungen erleben wir auf bequemen Tagesetappen ein ursprüngliches Stück Afrika, das mit Worten nicht zu beschreiben ist und dem durchschnittlichen Besucher verborgen bleibt. Zum Höhepunkt der Reise erwartet Sie einer der aktivsten Vulkane im afrikanischen Grabenbruch – der heilige Berg der Massai Ol Doinyo Lengai.

 

  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Hotelbeschreibung
Leistungen
  • Linienflug mit renommierter Fluggesellschaft von Deutschland nach Kilimanjaro Airport und zurück
  • Alle Steuern und Flughafengebühren 
  • 1x Übernachtung in der traumhaft gelegenen Massai-Lodge im Massai-Land Kilimanjaro West
  • 2-tägige Fußsafari mit Massai durch die Savanne zum Amboseli-Schutzgebiet
  • Eintrittsgebühren Enduiment Wildlife Schutzgebiet
  • 1x Übernachtung im Zwei-Personen-Zelt
  • 2x Übernachtung im Luxus-Zeltcamp Kambi ya Tempo in einzigartiger Lage in Kilimanjaro West
  • Tagesausflug im Toyota Landcruiser zum Kilimanjaro Shira Plateau auf 3600 Meter
  • Kleine Höhenwanderung auf dem ältesten Seitenkrater des Kilimanjaro
  • Eintrittsgebühren Nationalpark Kilimanjaro
  • Sonderpermit Kilimanjaro
  • Besuch einer Dorfschule am Fuße des Mount Meru am Arusha-Nationalpark
  • 1x Übernachtung am Lake Burunge (Tarangire-Nationalpark) in Comfort-Tented Lodge
  • Ganztägige Jeepsafari im Tarangire-Nationalpark
  • Nationalparkgebühren Tarangire
  • 2x Übernachtung in der sehr guten Tloma Lodge am Fuß des Ngorongoro-Kraters
    3-tägige Trekking-Tour durch das Hochland der Riesenkrater zum Flamingo-Paradies Lake Natron im Rift-Valley
  • Gepäcktransport mit Maultieren
  • Begleitung durch Ranger und Massai
  • 2x Übernachtung im Zwei-Personen-Zelt
  • Besteigung des aktiven Vulkans Ol Doinyo Lengai – alternativ Besuch der Wasserfälle in der Engare-Sero- Schlucht
  • Besuch der Flamingo-Kolonien am Lake Natron
  • 2x Übernachtung am Lake Natron
  • 1x Übernachtung in exklusiver Lodge Kahawa-House in Arusha
  • Vollpension während der gesamten Reise, beginnend mit Abendessen an Tag 2
  • Fachkundiger Trekking-Führer
  • reisewelt-Reiseleitung ab/bis Frankfurt
  • Umfangreiches Tansania-Handbuch (1x pro Zimmer)
  • Persönliche Beratung durch unsere Ostafrika-Experten

Einzelzimmerzuschlag (inkl. Zelt zur Alleinnutzung) € 595,-

Fakultativ: Ausflug zum Ngorongoro-Krater € 95,- p. P. (buchbar vor Ort)

Hinweis: Für diese Reise benötigen Sie einen nach Rückreise noch min. 6 Monate gültigen Reisepass.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen

Hinweise:
Bitte beachten Sie, dass die Preise und Termine vorbehaltlich der Bestätigung durch die Fluggesellschaft Gültigkeit haben.
Änderungen im Reiseverlauf sowie Hotel-/Lodgeänderungen sind vorbehalten

Reiseverlauf

1. Tag: Linienflug Deutschland – Tansania
Linienflug ab Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage möglich) nach Kilimanjaro.

2. Tag: Kilimanjaro – Karibu Sana – Willkommen in Ostafrika
Landung am Kilimanjaro Airport und Empfang durch die reisewelt Driver-Guides. Fahrt mit Toyota-Landcruisern entlang der Westflanke des gewaltigen Kilimanjaro in Richtung Amboseli-Nationalreservat. Hier ist traditionelles Massai-Land, eine tierreiche Savannenlandschaft im Schatten des Kilimanjaro, noch unberührt und fernab des touristischen Geschehens. Kurzgras-Savannen mit jagenden Geparden, Pfann-Landschaften mit großen Akazienbäumen und am flimmernden Horizont wenige Massai-Hütten, welche mit dem endlosen Busch verschmelzen. Bis weit nach Kenia hinein existiert hier rund um das Amboseli-Ökosystem eine grenzübergreifende Tierwelt, die wie selbstverständlich im Einklang mit dem Viehbestand der Massai lebt. Unweit des Massai-Dorfes Namayani erreichen Sie die auf einem markanten Hügel gelegene Massai-Lodge. Schöner könnte das Landschaftsbild aus dem idealtypischen Afrika-Band nicht sein: vor Ihnen die weißen Gletscher des beinahe 6000 Meter hohen Kilimanjaros, im Rücken die Lavawände des gewaltigen Vulkankraters Mount Meru und nach Norden
Ihr morgiges Ziel, die unberührte Savannenlandschaft Enduiment Wildlife Area. Genießen Sie nachmittags am Pool diesen grandiosen Ausblick, und lauschen Sie am Abend beim Lagerfeuer den spannenden Geschichten des alten Massai-Häuptlings Clemens. Abendessen und Übernachtung in der Massai-Lodge.

3. Tag: Fußsafari durch die Savannen des Amboseli-Ökosystems
Nach einem unvergesslichen Sonnenaufgang brechen Sie in Begleitung von Massai auf, um die Savanne in Richtung Amboseli zu durchqueren. Authentischer kann man Afrika nicht erleben.
Neben spannenden Tierbeobachtungen erfahren Sie vieles über das Leben des nomadisch lebenden Hirtenvolkes in dieser weit abgelegenen Region. Seit Jahrtausenden wandern  Elefantenherden, Zebras, Gnus, Kudus, Thomson-Gazellen und andere Wildtiere durch den natürlichen Korridor zwischen Kilimanjaro und Mount Meru zum heutigen Arusha-Nationalpark. Immer wieder gleiten die Blicke hinauf zu den beinahe unwirklich erscheinenden Gletschern des Kibo, dem größten freistehenden Berg der Erde. Wie muss sich der deutsche Missionar Johannes Rebmann gefühlt haben, als er am 11. Mai 1848 als erster Europäer das schneebedeckte Haupt Afrikas erblickt hat? Jahrelang diskutierten in Europa Forscher über den Reisebericht Rebmanns und protestierten vehement gegen die Behauptung, dass es unter der sengenden Sonne des Äquators einen Berg mit Schneehaube geben könne. Erst mit der Erstbesteigung durch den Leipziger Geografen Hans Meyer und dem österreichischen Alpinisten Ludwig von Purtscheller und deren Berichte wurde die „Fachwelt“ in Europa überzeugt. Am Nachmittag schlagen Sie inmitten herrlichster Savannenlandschaft Ihre Zeltlager auf und genießen bei einbrechender Dämmerung die zahllosen Stimmen der Tierwelt. Übernachtung in komfortablen Zwei-Personen-Zelten.
Wanderstrecke: 22 km • reine Gehzeit: 6 Stunden

4. Tag: Fußsafari durch die Enduiment Wildlife Area zum Kambi ya tembo Camp
Nach einem ausgiebigen Frühstück führt die Route quer durch den Busch weiter nach Norden. Vieles gibt es noch von der Nacht zu erzählen: dem Lauschen der Umgebung, dem typischen Bellen eines nahen Buschbocks, das charakteristische Kichern der Hyänen oder in der Ferne das Brüllen eines Löwenmännchens. Langsam erreichen Sie die Kernzone des rund 1280 km² großen und selten besuchten Wildschutzgebietes. Nur mit Tagesrucksack auf dem Rücken genießt man die immer intensiver werdende Tierwelt in sicherer Begleitung. Die faszinierende Schönheit dieser Savanne diente schon in den 60er Jahren als Kulisse für den Erfolgsfilm „Hatari“ mit John Wayne und Hardy Krüger in den Hauptrollen. Auf einer Anhöhe liegt das heutige Tagesziel – das Kambi ya tempo Camp mit 16 großen, luxuriös ausgestatteten Zelten. Die fulminanten Ausblicke auf die Enduiment Wildlife Area, Amboseli-Nationalpark und dem nahen, alles überragenden Kilimanjaro sind nur schwer zu beschreiben. Sie sind im tiefsten Afrika angekommen! Man fühlt sich eins mit der überwältigenden Natur. Während sich Ihre treuen Massai-Krieger wieder auf den Rückweg in ihr Dorf begeben, genießen Sie nun zwei Tage lang dieses Stück Garten Eden. Übernachtung im Kambi ya tembo Camp.
Wanderstrecke: 23 km • reine Gehzeit: 6 Stunden

5. Tag: Da ist ja der Gipfel – der Kilimanjaro, das Dach Afrikas
Alpinisten zählen ihn zu ihren Traumgipfeln, die UNESCO zum Weltnaturerbe: Eindrucksvoll erhebt sich das vulkanische Massiv fast 6000 Meter aus der endlosen flachen Steppe Afrikas. Der Hauptgipfel Kibo wird flankiert von zwei Nebengipfeln: dem Mawenzi und dem heutigen Tagesziel, dem Shira. Mit Ihren Allradfahrzeugen und einer Sondergenehmigung im Gepäck erreichen Sie nach ca. 40 Minuten Fahrtzeit das Londorossi-Gate auf 2225 Metern. Durch verschiedene Vegetationsstufen führt die schwierige Piste hinauf auf das 3600 Meter hoch gelegene Shira-Plateau. Das Ökosystem des Kilimanjaro ist einzigartig auf der Welt. Aufgrund der sehr extremen klimatischen Bedingungen hat sich die Flora im Laufe des  Evolutionsprozesses auf spektakuläre Weise angepasst und zahlreiche endemische Pflanzenarten hervorgebracht. Nach Verlassen der märchenhaften Bergwaldstufe mit über 2000
Pflanzen- und Baumarten begleiten lang herunterhängende Bartflechten und später heimische Riesenkreuzkrautarten den Weg. Ab 2800 Metern tritt der tropische Regenwald zurück, und die Heidelandschaftsstufe mit Steppenheide und Riesensenecien beginnt. Noch weiter oben dominieren Lobelien und Moorlandschaften das Bild. Sie erreichen den ältesten Vulkan des Kilimanjaros, den heute weitgehend erodierten Shira mit seinem riesigen Hochplateau auf 3600 Metern. Welch ein Anblick! Zum Greifen nah die Gletscher des Kibo, tief unten die unendliche Savanne des Amboseli-Schutzgebietes. Bei einer Wanderung über das Shira-Plateau sind die Reste der einstigen Kraterschüssel, die vermutlich einen Durchmesser von ca. 6000 Metern hatte, erkennbar. Der 3840 Meter hohe Eruptionskegel Cone Place erinnert bis heute an die unvorstellbaren Kräfte, die vor 1,5 Millionen Jahren hier wirkten, als der Ostafrikanische Graben (Rift Valley) entstand. Nach einem stärkenden Picknick heißt es Abschied nehmen von dieser einzigartigen Atmosphäre. Ihre Jeeps bringen Sie wieder zurück in das Kambi ya tempo Camp, wo Sie den Abend am Lagerfeuer unter dem afrikanischen Sternenhimmel ausklingen lassen. Übernachtung im Kambi ya tempo Camp. Wanderstrecke: 5 km

6. Tag: Vorbei am Mount Meru zum Tarangire-Nationalpark
Auf der Weiterfahrt nach Arusha ist der Besuch einer kleinen Massai-Dorfschule, die 2018 von reisewelt-Gästen gegründet wurde, geplant. Trotz Schulpflicht ist vielen Kindern der Massai
der Zugang zu Bildung kaum oder nur sporadisch möglich. Bei einem Gespräch mit den Lehrern erfahren Sie von der Problematik stundenlanger Fußmärsche und mangelnder Ernährung  der Kinder. Begleitet wird die heutige Tagesetappe vom Anblick des zweithöchsten Vulkans Tansanias, dem 4562 Meter hohen Mount Meru. Der „kleine Bruder“ des Kilimanjaros beeindruckt mit seiner Form und einer über 3000 Meter tief senkrecht abfallenden Lavawand, einer der größten der Welt. Der Aschekegel im explodierten Krater ist bis heute leicht aktiv.
Sie nehmen Abschied von der Kraterlandschaft und fahren vorbei an Arusha in die weite flache Massaisteppe. Bunte Märkte, farbenprächtig gekleidete Menschen, Frauen mit ihren Einkäufen auf dem Kopf, Kinder mit riesigen Kuh- und Ziegenherden – Afrika begegnet Ihnen mit einer bunten Vielfalt. Am Nachmittag erreichen Sie die riesigen Wildgebiete am Tarangire-Nationalpark und dem Lake Burunge mit der romantisch, in exklusiver Lage gelegenen Burunge Tented Lodge. Von den Terrassen und dem großen Pool bietet sich ein wunderschöner Blick auf den See und die endlosen Weiten des Tarangire-Schutzgebietes. Übernachtung in der komfortablen Burunge Tented Lodge.

7. Tag: Land der Elefanten – der Tarangire-Nationalpark
Kein Gebiet im Norden Tansanias kann solch große Elefantenherden aufweisen, wie die Baumsavanne um den Tarangire River, der in den saisonalen Burunge-See mündet. Diese Lebensader bestimmt nicht nur die unterschiedlichen Landschaftsformen des Parks, sondern auch je nach Wasserstand die Migrationsbewegungen der Wildtiere innerhalb des Tarangire-Ökosystems. Borassus- Palmen und verschiedene Akazienarten bilden entlang des Tarangire-Rivers ein bis zu 5 Kilometer breites grünes Band, welches eine unglaubliche Menge an Wildtieren, aber auch hunderte verschiedene Vogelarten aufweist. Die zahlreichen Baobabs (Affenbrotbäume) erreichen hier unglaubliche Größen mit Stammumfängen von bis zu über 30 Metern. Gerade hier sind immer wieder hautnahe, unvergessliche Tierbeobachtungen möglich. Wenn in den Trockenmonaten die Wasserlöcher in der Massai-Trockensavanne versanden und im Manyara-Nationalpark die Grassavannen austrocknen, zieht der Tarangire-River enorm große Tierherden an. Kudus, Impalas, Oryx, Grandgazellen und Giraffen sind neben  verschiedenen Reiherarten, Fankoline, Purpurhühnern, Ibisse, Pelikanen, Adlern und Geiern jetzt vielgesehene Vertreter der Tierwelt. Nach einer ausführlichen Safari verlassen Sie Tarangire und nehmen Kurs auf den Ostafrikanischen Grabenbruch (Rift Valley), einem rund 6000 km langen Spannungsriss, der sich durch weite Teile Ostafrikas erstreckt und mit zahlreichen abflusslosen Seen und Vulkanen eine der eindrucksvollsten Landschaften der Erde bildet. Nach einem letzten atemberaubend schönen Blick auf den Lake Manyara erreichen Sie das Mbulo-Hochland und den Ort Karatu auf rund 1600 Metern Höhe. Abendessen und Übernachtung in der Tloma-Lodge.

8. Tag: Das „8. Weltwunder“ – der Ngorongoro-Krater (fakultativ)
„Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben – er ist das 8. Weltwunder!“, so die Worte des großen Naturschützers Bernhard Grzimek. Nicht nur die gigantische Caldera des ehemaligen Riesenvulkans lässt Tag für Tag die Besucher respektvoll staunend das beinahe unwirklich erscheinende Naturwunder betrachten, auch am Grund des 700 Meter tiefen Kraters wartet eine Pirschfahrt voller Highlights auf überschaubarem Raum mit zigtausenden Wildtieren wie in einer Arche. Wo kann man sicherer sein die „Big Five“ anzutreffen? Selbst die in Afrika immer seltener werdenden Bestände an Nashörnern erholen sich hier zusehends. Ngorongoro ist Teil des einzigartigen Serengeti-Ökosystems und seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe. 1959 konnten Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael aufgrund groß angelegter Untersuchungen der Lebensräume eine Ausbreitung der Weidewirtschaft verhindern. Ende der 1970er-Jahre mussten schließlich die Massai-Siedlungen im Krater geräumt werden. Selbst die Viehbestände durften nicht mehr zum Kraterboden hinunter getrieben werden. Mit rund 20 Kilometern Durchmesser ist der Ngorongoro-Krater die größte, nicht mit Wasser gefüllte Caldera der Welt. Während der durchschnittlich 2300 Meter hohe Kraterrand eine kesselartige natürliche Begrenzung bildet, hat sich am Kraterboden eine weltweit einzigartige Tierwelt entwickelt. Zahlreiche Löwenrudel machen den Krater zu einem der dichtest besiedelten Löwengebiete Afrikas. Große Herden an Gnus und Zebras durchziehen den ebenen Kraterboden. Elefanten, Flusspferde, Hyänen, Büffel, Flamingos und zahlreiche weitere Tierarten bilden hier tatsächlich eine „Arche Noah“ Afrikas. Während einer ausgiebigen Safari mit Ihren Allradfahrzeugen durchstreifen Sie die 260 km² große Ebene zur Tierbeobachtung. Nach einem letzten Blick vom Kraterrand aus 2300 Metern auf die „Riesenschüssel“ verlassen Sie Ngorongoro. Rückfahrt zur Tloma Lodge nach Karatu. Abendessen und Übernachtung in der Tloma-Lodge.

9. Tag: Trekkingtour durch das Ngorongoro-Kraterhochland
Heute beginnt die dreitägige Tour durch die Nothern Highlands zum aktivsten Vulkan Afrikas, dem legendären Ol Doinyo Lengai. Die von den Massai besiedelte Hochlandsavanne zählt zu den spektakulärsten Landschaften dieser Erde. Die riesigen Krater und die teilweise über 3000 Meter hohen Vulkanberge des Ngorongoro-Hochlands gehen in ihrer Entstehungsgeschichte
über 15 Millionen Jahre zurück und sind Zeugnis der Bildung des heutigen Rift-Valleys, dem großen Riss im Kontingent. Wenn auch Erosionen die großen Eruptionen zu flach ansteigenden und abgerundeten Bergen geformt haben, so schreitet die Rissbildung im Afrikanischen Grabenbruch unaufhaltsam fort, was Sie in drei Tagen am Ol Doinyo Lengai sehen werden. Von Karatu fahren Sie zunächst über eine Piste immer entlang des östlichen Kraterrandes des Ngorongoro-Kraters zum Massai-Dorf Nainokanoka, auf rund 2800 Meter. Trotz der Äquatornähe ist es hier auf dem Hochplateau angenehm kühl, wenn auch die Sonne vom wolkenlosen Himmel scheint. Bevor die Trekking-Tour beginnt, können Konditionsstarke zum Kraterrand des Vulkans Olmoti auf 3092 Meter aufsteigen und den Blick in die formschöne Caldera werfen. 200 Meter tiefer ziehen Büffel und Elenantilopen durch den 5 Kilometer Durchmesser großen Kraterboden (Auf- und Abstieg ca. 1 Stunde).
Östlich von Nainokanoka beginnt Ihr Trekkingpfad zum heutigen Tagesziel, dem gewaltigen Empakaai-Krater. Die gesamte Ausrüstung wird auf Lasttiere verladen, und mit Massai ziehen Sie durch eine traumhafte Landschaft, welche mit ihren Weiten an die grünen schottischen Highlands erinnert. Massai-Hirten ziehen mit riesigen Rinderherden über die saftig grünen Vulkanhänge, in der Ferne leuchten kleine Siedlungen mit den typischen Bomas, welche aus Lehm und Kuhdung errichtet werden, und über allem erheben sich hohe Vulkanberge mit deutschem Namen: „Hettnergipfel“ (3648 m), „Uhlig-Gipfel“ (3572 m) und „Jäger-Summit“ (3407 m) – Zeugnisse deutscher Kolonialgeschichte in Ostafrika. Fernab jeglicher moderner Zivilisation durchwandern Sie eine Landschaft, deren Existenz die meisten Besucher Tansanias noch nicht mal erahnen. Am Abend dann der Höhepunkt des Tages: völlig unerwartet steht man plötzlich mitten in der Einsamkeit am Rand des unbeschreiblich schönen und gewaltig tiefen Empakaai-Kraters. Das Herz schlägt bis zum Hals und man muss seine Gedanken sortieren, ob dieses Naturwunder wirklich real ist. Die Tragetiere werden entladen und das Camp errichtet. Das Abendessen schmeckt vorzüglich, die Erlebnisse des Tages vermischen
sich mit den ersten Träumen, Millionen Sterne funkeln über den einfachen Zelten.
Wanderstrecke: 25 km • reine Gehzeit: 6 Stunden

10. Tag: Vom Empakaai-Krater in den Afrikanischen Grabenbuch
Nach einer erholsamen Nacht auf 2.700 Metern Höhe am Kraterrand des Empakaai, haben Sie am Morgen die Möglichkeit, in den Krater bis zum Kratersee abzusteigen. Die Kraterwände sind mittlerweile dicht bewaldet und rund 500 Meter tiefer liegt der kreisrunde See mit etwa 3 Kilometern Durchmesser. Die charakteristische, giftgrüne Färbung des Sees ist auf das alkalische Wasser zurückzuführen, welches permanent tausende Zwergflamingos anlockt, die am Abend in großen Scharen den tiefen Krater wieder verlassen, um zum deutlich wärmeren Natronsee im afrikanischen Grabenbruch zu fliegen. Ein tägliches Schauspiel der Natur!
(Auf- und Abstieg jeweils 500 Meter; reine Gehzeit 1,5 Stunden) Mit letzten fantastischen Blicken auf dieses Naturparadies ziehen Sie mit Ihren Tragtieren und bewaffneten Begleitern weiter Richtung Grabenbruch. Die kaum erkennbare holprige Piste verliert sich im Nirgendwo und der schmale Pfad führt, sich absenkend, weiter durch faszinierende, schöne  kraterlandschaften. Schon bald taucht der Ol Doinyo Lengai am Horizont auf – als Motivation und Zielvorgabe zugleich. Das Klima wird trockener und wärmer. Sie erreichen die winzige Siedlung Nayobi und später die Grabenbruchtkante, wo Sie das nächste Lager im Acacia-Camp auf 1670 Metern aufschlagen. Der Blick zum ‚Berg der Götter‘, dem Ol Doinyo Lengai und dem tief unter Ihnen liegenden Grabenbruch mit dem riesigen Lake Natron wirkt surrealistisch. Während Sie diese Momente verinnerlichen, bemühen sich Ihre liebenswürdigen Begleiter um größtmöglichen Komfort für die kommende Zeltübernachtung.
Höhenmeter: Aufstieg 100 m • Abstieg 1125 m • reine Gehzeit: 5 Stunden

11. Tag: Göttergrollen im kargen Land der Massai – der Afrikanische Grabenbruch
Dramatischer kann ein Landschaftsbild kaum sein! Heute tauchen Sie ein in den Bannkreis des aktivsten Vulkans Afrikas. Der zunehmend staubiger werdende Pfad führt hinab in den Grabenbruch an den Fuß des Vulkans Ol Doinyo Lengai, den die Massai als den Wohnsitz ihres Gottes Engai verehren. Noch immer bringen ältere Massai Ziegen als Opfergabe hinauf an den fast 3000 Meter hohen Kraterrand, um für Regen oder für Heilung einer von Krankheit befallenen Viehherde zu bitten. Den Zorn ihres Gottes bekamen die Massai im September 2008 das letzte Mal zu spüren. Jahrzehntelang atte der Vulkan nur in seinem inneren gebrodelt, doch dann sollte weithin sichtbar werden, welche Kraft dieser Vulkankegel in sich trägt: Kilometerhohe Aschewolken schossen in den Himmel, extrem dünnflüssige Karbonit-Lava ergoss sich über die Hänge und erstarrte zu grau-weißlichem Gestein, alle umliegenden Massai-Krale mussten evakuiert werden, und dicke Ascheschichten bedeckten das Weideland. Immer wieder taucht auf der weiten Tourenstrecke der Blick in diese schon fast unwirklich wirkende Szenerie ein, und man genießt eine anmutige Schönheit, die an keinem anderen Punkt der Erde so zu erleben ist. Während zur Rechten der kegelförmig, steil aufragende Vulkan mit seiner weißen Aschehaube dominiert, breitet sich vor Ihnen der riesige Natronsee im Wechselspiel der Farben aus. Die je nach Jahreszeit bis zu 1000 km² große Wasserfläche ist Heimat hunderttausender Zwergflamingos. Die ausgewaschenen Minerale des Vulkans geben den Spirulina-Algen die Lebensgrundlage und verleihen den Zwergflamingos ihre charakteristische rosarote Farbe. Die Abgeschiedenheit und die abenteuerliche Anreise tragen neben dem unwirklich erscheinenden Landschaftsbild sicher erheblich zum Reiz dieser Region bei. Mit jedem Schritt steigen die Temperaturen, der tiefste Punkt im Grabenbruch (Rift-Valley) ist erreicht. Auch für Ihre Tragetiere und Begleiter ist hier Endstation. Während die letzten Kilometer mit den Allradfahrzeugen zur Massai Eco Lodge zurückgelegt werden, kehren Ihre liebgewonnenen Massai mit den Eseln auf dem Anmarschweg wieder zurück in das kühle Hochland. Gegen Nachmittag werden Sie die Massai Eco Lodge am Lake Natron erreichen. Nach einer wohltuenden Dusche dient der Nachmittag Ihrer Erholung. Abendessen und Übernachtung in der Massai Eco Lodge.
Höhenmeter: 500 m Abstieg • reine Gehzeit: 3 Stunden

12. Tag: Besteigung des Ol Doinyo Lengai (fakultativ)
Nach Mitternacht Auffahrt mit den Allradfahrzeugen auf 1280 Meter zum Fuße des Vulkans. Im Schein der Stirnlampen steigen Sie über einen schmalen Pfad zunächst durch Wiesengelände den ersten erkalteten Lavaströmen entgegen. Mit zunehmender Höhe werden die Bergflanken steiler und die silikatischen Auswürfe des letzten schweren Ausbruchs erschweren das Vorankommen. Ein unglaublicher Sternenhimmel wölbt sich über die Szenerie, und Sie genießen den kühlen Wind, der Ihnen jetzt vom Berg entgegenweht. Während Sie Meter für Meter dem Kraterrand entgegensteigen, gehen die Gedanken zurück an den mutigen Geografen und Bergsteiger Fritz Jaeger, der 1904 als erster Europäer den Gipfel des Ol Doino Lengai erreichte und von dort das bis dahin unbekannte Kraterhochland erblickte. Im Zeitraum 1906 bis 1907 erforschte er das damals noch völlig unbekannte Gebiet Ihrer Trekkingtour, das bis dahin nur als weißer Fleck auf den Landkarten Afrikas verzeichnet war. Mit Sonnenaufgang zeichnet sich der Schatten des Ol Doinyo Lengai als scharfkantiges Dreieck auf die westliche Savanne  ostafrikas. Ein umfangreiches Spektrum an Farben taucht die tektonischen Verwerfungen des Rift Valleys in ständig wechselnde Eindrücke, welche man kaum noch aufzunehmen vermag. Die letzten steilen Höhenmeter über raue Gesteinsrampen verlangen höchste Konzentration, und das dumpfe Grollen aus dem nahen Krater beflügelt die Schritte. Und dann liegt er unmittelbar vor Ihnen: der kreisrunde, etwa 250 Meter Durchmesser große Krater des „Götterberges“. Schwefelgeruch, hell reflektierende weiße Asche, im tiefen Kraterboden fauchende Schlote (Hornitos), im Osten winken die beiden höchsten Vulkane Tansanias, der Kilimanjaro und Mount Meru, nach Norden der Blick über den glitzernden Lake Natron bis nach Kenia und als Höhepunkt „Ihr Trekkinggebiet“ – das Kraterhochland, all dies ist ein wahrhaftig krönender Abschluss einer unvergesslichen Aktivreise in das unbekannte Herz Afrikas. Es fällt schwer den Krater zu verlassen, aber die langsam steigenden Temperaturen zwingen zum Rückzug, der nochmal Konzentration und Ausdauer abverlangt.
Teilnehmer, welche auf die Besteigung des Ol Doinyo Lengai verzichten möchten, haben die Möglichkeit, die nahe der Lodge gelegene Engare-Sero-Schlucht zu besuchen und in den erfrischenden Wasserfällen zu baden. Ein angenehmes Vergnügen in einem ansonsten wüstenartigen Landstrich.
Höhenmeter: 1580 m Aufstieg / 1580 m Abstieg, reine Gehzeit: 10 bis 11 Stunden

13. Tag: Von den Flamingo-Kolonien am Lake Natron nach Arusha
Der abflusslose Lake Natron mit seiner hitzeflimmernden Oberfläche erinnert an das Tote Meer und ist mit ca. 60 Kilometern Länge etwa doppelt so groß wie der Bodensee. Das sodahaltige  Mineral der umliegenden Vulkane lagert sich Schicht für Schicht am Seegrund ab und lässt großflächige Salz-Schollen entstehen. Kreisförmige Geysire fördern zusätzlich stickiges Soda an die Oberfläche, ein Nachweis dafür, dass hier die Rissbildung des Rift Valleys jährlich einige Millimeter fortschreitet. Nur Flamingos fühlen sich in dem ätzenden Sodaschlamm wohl und bauen ihre Nisthügel auf der flachen Wasseroberfläche. Das 40° C warme Wasser scheint ihnen nichts auszumachen, im Gegenteil – der Lake Natron ist für hunderttausende Flamingos das einzige Fortpflanzungsgebiet im Rift Valley. Selbst aus Kenia und den anderen großen Seen des Grabenbruchs kommen riesige Schwärme zur Aufzucht der Jungtiere hierher. Nach einem Besuch des Sees reisen Sie auf abenteuerlicher Strecke längs durch das Rift Valley ca. 3 Stunden lang mit den Allradfahrzeugen zum ersten größeren Ort, nach Mto wa Mbu am Lake Manyara. Die letzten Blicke auf die, die Piste begleitende und über 1000 Meter hohe Abbruchkante, machen Ihnen respektvoll klar, dass Sie eine der abgeschiedensten aber auch zugleich schönsten Landschaften Afrikas erleben durften. Dieses Tal, das bei Wissenschaftlern auch als „Grand Canyon der Evolution“ bezeichnet wird, ist zweifelsohne die Wiege der Menschheit! Zahllose Funde beweisen, dass vor rund 3 Millionen Jahren unsere Vorfahren von hier tausende Kilometer weit durch das Rift Valley bis zum Mittelmeer und weiter nach Europa gezogen
sind – Emotionen pur! Urplötzlich verändern sich die Fahrgeräusche. Sie haben nach vielen Tagen wieder Asphalt unter den Rädern. Welch ein Luxus! Die „moderne Straße“ bringt Sie bis zum Nachmittag nach Arusha, wo Sie am Fuße des bereits vertrauten Vulkans Mount Meru die letzte Nacht in einer komfortablen Lodge verbringen. Abendessen und Übernachtung in Arusha.

14. Tag: Arusha – Rückflug nach Deutschland
Nach einer letzten erholsamen Nacht in Arusha, Fahrt zum Flughafen Kilimanjaro und Linienflug nach Deutschland.
Eine Verlängerung des Aufenthalts auf der Insel Sansibar im Indischen Ozean ist auf Anfrage möglich.

Hotelbeschreibung

Unsere Lodges während Ihrer Rundreise: (Änderungen sind vorbehalten)
Sie wohnen in ausgewählten Lodges und während der Trekkingtour in Zelten.

MASSAI-LODGE, Arusha
Leben mit den Massai ist hier die Devise. Westlich des Kilimanjaro auf einer markanten Anhöhe gelegen, erlebt man hier nicht nur die traditionelle Lebensweise des Volksstammes der Massai. Man genießt auch einen unbeschreiblich schönen Blick auf die beiden Riesenvulkane Mount Meru und Kilimanjaro. Die verstreut liegenden Rundhütten sind im typischen Boma-Stil der Massai nachgebaut. Sitzen Sie am Abend zusammen mit Massai-Häuptling Clemens und seinen „Moran“ (Jungkriegern) am Lagerfeuer, und lauschen Sie seinen spannenden  Geschichten.
Unser Tipp: Genießen Sie bei Sonnenaufgang einen Hochlandkaffee vor Ihrer Rundhütte und erleben Sie, wie die Sonne die Gletscher am Kilimanjaro zum Glühen bringt. Zusammen mit den vielfältigen Vogelstimmen ein unvergessliches Erlebnis.

Luxus-Zeltcamp KAMBI YA TEMPO 

Comfort – Tented Lodge am Lake Burunge

TLOMA LODGE am Ngorongoro-Krater

Lodge KAHAWA House in Arusha

Reise-Code: FL2423

Reisedatum Reisedauer Preis in € p.P. Buchen
14.11.22 - 27.11.22 (14 Tage ) ab € 3885,-
26.02.23 - 11.03.23 (14 Tage ) ab € 3885,-
Gute Gründe für diese Reise:
  • 14-tägige Trekking-Safari mit einzigartigem Programm
  • Mit Massai durch die tierreiche Savanne vorbei am Kilimanjaro in das Amboseli-Ökosystem. Die schönsten unberührten Landschaften Ostafrikas zwei Tage lang zu Fuß durchqueren
  • Abenteuerliche Auffahrt im Allradfahrzeug zum Kilimanjaro Vulkan Shira auf 3600 Meter – Höhenwanderung auf dem Shira-Plateau
  • Safari im Tarangire-Nationalpark – gewaltige Elefantenherden und die bunte Vielfalt der afrikanischen Vogelwelt
  • Tierparadies und UNESCO-Weltnaturerbe Ngorongoro-Krater – die größte Raubtierdichte Ostafrikas und die Big Five
  • Mit Massai und Tragtieren durch das Land der Riesenkrater – 3-tägige Trekkingtour vom Ngorongoro Krater zum Afrikanischen Rift Valley
  • Die größten Flamingo-Kolonien Afrikas im spektakulären Empakaai-Krater und am Lake Natron
  • Aufstieg zum Heiligen Berg der Massai – der Ol Doinyo Lengai: Mehr grandiose Landschaft geht nicht!

Tipp: Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Informationen zu unserem Hilfsprojekt:

Einreisebestimmungen:

Zur Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich, der nach Ablauf der Reise noch min. 6 Monate Gültigkeit hat.

 

Visabestimmungen:

Das E-Visa zur Einreise nach Tansania muss 4 – 2 Wochen vor Einreise über die Seite https://eservices.immigration.go.tz beantragt werden.
Die Kosten betragen US-$ 50,- pro Person und können mit Visa- oder Mastercard bezahlt werden.

Detaillierte Informationen erhalten Sie über unser Reisebüro. 

Die Ausreisesteuer beim Abflug von Sansibar beträgt ca. $ 48,- (zahlbar vor Ort).

Impfungen:

Bei der Einreise aus Deutschland ist KEINE Gelbfieberimpfung erforderlich.

Wir empfehlen die Mitnahme einer Malaria Prophylaxe. Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihren Hausarzt.

Anreise:

Die bequeme Busanreise zum Flughafen Frankfurt ist gegen Aufpreis zubuchbar.

RMV Kombi Ticket

Für alle Reisen ab 01.08.2020, die Sie mit reisewelt als Reiseveranstalter Ihres Vertrauens, unternehmen, nutzen Sie am Datum Ihrer An- und Abreise die Verkehrsmittel des Rhein-Main-Verkehrsverbunds in der 2. Klasse kostenfrei! Der Transfer zur nächstgelegenen Zustiegsstelle oder auch zum Flughafen Frankfurt ist somit für unsere Gäste ab sofort einfach, bequem und kostenfrei möglich.

Zustiegsorte:

Eine Übersicht der Zustiegsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dieser Sonderseite:

Unsere Zustiege

Bei Gruppen ab 10 Personen sind Sonderzustiege auf Anfrage möglich.

Abfahrtsinformationen:

Die genauen, verbindlichen Abfahrtsinformationen erhalten Sie ca. 10 – 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen.

Flugdauer:

Frankfurt – Kilimanjaro Airport ca. 16:30 Stunden (mit Zwischenlandung)

Abflug ab München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Nürnberg gegen Aufpreis ab € 100,- p. P.

Reiseleitung:

Eine fachkundige reisewelt-Reiseleitung ab Frankfurt (ab 18 Personen) bzw. Kilimanjaro Airport wird Sie während Ihrer Reise begleiten.

Währung:

Währungseinheit: Tansania-Schilling (TZS)
1 Euro = ca. 2.739,15 TZS

In fast allen Hotels / Lodges können Sie mit gängigen Kreditkarten zahlen. Dies gestaltet sich jedoch oft recht langwierig.
Wir empfehlen die Mitnahme von Bargeld in Form von Dollar- oder Euro-Notierungen.

Regelung Serviceentgelt:

Trinkgelder sind Anerkennung.
In Tansania ist es üblich, die Zufriedenheit gegenüber den Reiseleitern, Rangern und Fahrern sowie Kellnern, Gepäckträgern und Zimmermädchen mit einem Trinkgeld zu zeigen.

Zeitverschiebung:

(MEZ – Mitteleuropäische Zeit)

MEZ: +1 Stunde (während der Winterzeit +2 Stunden)

Reisewetter:

Die Temperaturen während Ihrer Reise reichen von 15 °C im Kraterhochland bis zu 33 °C im Rift Valley.

 

 

Gesundheitshinweise:

Diese Reise ist für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen nicht geeignet.

Tipps für Ihren Aufenthalt:

Diese Reise wurde in jahrelanger Vorbereitung und Planung so optimiert, dass grandiose Landschaftserlebnisse, hautnahe Begegnungen mit der atemberaubenden Tierwelt Ostafrikas, aber auch tiefes Verständnis zur Lebensart und Kultur der Massai im Mittelpunkt stehen. Neben komfortablen Lodgen sind auch Übernachtungen in guten Zelten vorgesehen. Besonders bei
der Trekking-Tour im Kraterhochland müssen die Anforderungen an Komfort zurückgeschraubt werden. Dafür entschädigen eine unbeschreibliche Natur, ein unvergesslicher Sternenhimmel am Lagerfeuer und die großartige Gastfreundschaft der Massai die Strapazen.

Die Teilnehmer müssen in der Lage sein, neben leichten, genussvollen Tagestappen auch anspruchsvolle Gehstrecken von rund 25 Kilometern zu bewältigen. Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Tour intensiver genießen! Wenn Ihr Gepäck auch von Maultieren getragen wird und Sie nur einen leichten Tagesrucksack benötigen, muss die Höhenlage (bis max. 2900 Meter) und große Temperaturunterschiede (von 15° C im Kraterhochland und bis zu 33° C im Rift Valley berücksichtigt werden. Wir sind bei den Trekkingtouren in teilweise menschenleeren, traumhaften Landschaften völlig abseits der Touristenpfade unterwegs. Für Ihre Sicherheit sorgen Massai-Krieger und teilweise auch zusätzlich ein bewaffneter Ranger. Eine gute Portion Abenteuer und das Gefühl eins mit der Natur zu sein zählen dazu.

Ihr reisewelt-Trekkingguide ist Afrikaspezialist, verfügt über fundiertes Wissen zu Land und Leuten und ist auf Trekkingtouren und Safaris spezialisiert. Somit steht ein ständiger Ansprechpartner während der gesamten Reise einschließlich der Fußsafaris zur Verfügung. Programmänderungen sind aufgrund von Wettereinbrüchen, behördlicher Willkür oder unbefahrbaren Pisten möglich.

Die Besteigung des aktiven Vulkans Ol Doinyo Lengai empfehlen wir nur trittsicheren und ausdauernden Tourengehern. Für die Zeltübernachtungen sind Schlafsack und eine Isoliermatte erforderlich. Jeder Teilnehmer erhält vor der Reise eine  ausführliche Ausrüstungsliste.

Veranstalter:
reisewelt Teiser & Hüter GmbH, Fuldaer Str. 2, 36119 Neuhof
Klimainformation: