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NAMIBIA für Selbstfahrer

Reisetermine und Buchen

 Online-Rabatt! Bei Buchung über unsere Homepage erhalten unsere Kunden einen Sofortrabatt von € 10,- pro Person!

Die pure Freiheit und Weite erleben

Sie möchten die vielfältigen Seiten Namibias entdecken, die Landschaft und Tierwelt erkunden und dabei unabhängig und flexibel sein? Im Rahmen unserer Namibia-Selbstfahrertour können Sie auf individuelle Entdeckungstour gehen und dabei die gleichen Highlights erleben wie auf unserer Gruppenreise „Namibia – Das Land der unendlichen Weiten“. Wir beraten Sie im Vorfeld gerne zu möglichen Routen.

 

  • Leistungen
  • Routenkarte
  • Reiseverlauf
  • Hotelbeschreibung

Leistungen

Route 1:

  • Direktflug von Frankfurt nach Windhoek und zurück (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Buchung)
  • 12x Übernachtung in ausgewählten Lodges und Hotels der LUXUSKLASSE
  • 12x Frühstück, 9x Abendessen
  • Ausflüge laut Ausschreibung
  • Rundreise im Toyota Hilux

 

Route 2:

  • Direktflug von Frankfurt nach Windhoek und zurück (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Buchung)
  • 16x Übernachtung in ausgewählten komfortablen Unterkünften der guten bis sehr guten Mittelklasse
  • 16x Frühstück, 4x Abendessen
  • Ausflüge laut Ausschreibung
  • Rundreise im Toyota Hilux

 

Nicht inkludierte Leistungen:

  • Pass- und Visagebühren
  • Versicherungen (wird unbedingt empfohlen!)
  • Alle Eintrittsgebühren
  • Trinkgelder

 

tägliche Anreise möglich

Teilnehmerpreise* in € pro Person, gültig für den Reisezeitraum 01.11.2020 – 30.06.2021

Saisonzeiten Juli 2021 – Oktober 2021 November 2021 – Juni 2022 Juli 2022 – Oktober 2022
Route 1 ab € 3495,- p. P. ab € 3695,- p. P. ab € 3995,- p. P.
Route 2 ab € 2195,- p. P. ab € 2295,- p. P. ab € 2445,- p. P.

Hinweis:

Die angegebene Reisedauer bezieht sich ausschließlich auf die Landleistung. Je nach Flug ist die Gesamtreisedauer länger. 

Bei allen Fahrzeugmieten wird ein Betrag von N$ 3,000.00 auf der Kreditkarte geblockt. Dieser Betrag wird z. B. dann gebraucht, wenn Strafzettel nachgeschickt werden oder die Tankfüllung nicht 100 % voll ist bei der Rückgabe.

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen

 

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Nur für mich-Reisen sind ganzjährlich buchbar. Tragen Sie Ihre Wunschreise und den Wunschtermin in das Formular ein und schicken Sie uns die Anfrage zu, wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Vielen Dank für Ihr Interesse.

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Routenkarte

Reiseverlauf

Unsere Selbstfahrer Rundreisen in Namibia – Wählen Sie selbst!

Route 1
13 Tage Rundreise – Namibia Höhepunkte Superior

Kalahari – Sossusvlei – Swakopmund – Damaraland – Etosha Nationalpark – Otjiwarongo – Windhoek
12 x Frühstück, 9x Abendessen, Unterbringung in ausgewählten Unterkünften der Luxusklasse

1. Tag: Kalahari
Nachdem die Formalitäten an der Zoll- und Passkontrolle erledigt sind, kann die Safari endlich beginnen! Sie nehmen Ihren Mietwagen entgegen und fahren nach Windhoek, wo ein paar Einkäufe getätigt werden können. Dann geht es gen Süden, vorbei an einigen Bergzügen, der schier endlos erscheinenden Savanne und gerade wenn Sie denken, so wird es ewig weitergehen, sehen Sie die ersten roten Sanddünen: Die Kalahari! Über sieben Länder erstreckt sich diese besondere Wüste, die die Ureinwohner im südlichen Afrika, die San, auch als „Seele der Welt“ bezeichnen. Ihre Unterkunft lockt wie eine Oase mit Pool und Liegen. Beim ersten Sundowner auf der Düne mit Blick in die Unendlichkeit lassen Sie die Zivilisation endgültig hinter sich.

2. Tag: Namib Wüste
Heute erwartet Sie die Sossusvlei Region: weite Flächen und endloser Himmel, aber auch gewaltige Bergzüge, Ausläufer roter Sanddünen und würdevolle Oryx-Antilopen, die in der flimmernden Mittagshitze ausharren. Gut durchgerüttelt von der Schotterpiste erreichen Sie am Nachmittag Ihr Quartier. Es bleibt Zeit für einen Sprung in den erfrischenden Pool und für eine Wanderung oder Naturrundfahrt.

3. Tag: Sossusvlei 
Heute heißt es früh aufstehen! Eine Tasse Tee oder Kaffee in der Dämmerung und schon geht es kurz nach Sonnenaufgang los zum Sossusvlei. Die Morgenstimmung wollen Sie schließlich mit Blick auf die Dünen erleben. Der Ausblick vom Herz der Namib auf das rotschimmernde Dünenmeer im Licht der frühen Sonnenstrahlen ist unvergesslich. Hier beim Sossusvlei, wo das Wasser vom Tsauchab- Fluss alle paar Jahre, in einer guten Regenzeit zwischen den mächtigen Sanddünen versickert, schenkt uns die Natur grandiose Anblicke: die weißen, meist ausgetrockneten Lehmpfannen leuchten mit den roten Dünen und dem tiefblauen Himmel um die Wette, verwitterte Bäume sorgen für die nötigen Kontraste und die knorrigen
Kameldornbäume, die wundersamer Weise genug Wasser im Grundwasser zu Überleben finden, spenden Schatten und Lebensraum für Tiere und Pflanzen vor der Hitze. Nachdem es im Sand erst hoch hinauf ging, steigen Sie im Anschluss im Felsen hinab. Der Sesriem Canyon, der vor Millionen von Jahren vom Tsauchab Fluss in den Boden eingegraben wurde, ist rund einen Kilometer lang und eine stellenweise 30m tiefe und schmale Schlucht. Wer den Canyon nicht kennt, würde ihn in der Ebene glatt übersehen. Zurück in der Lodge machen Sie sich einen entspannten Abend.

4. Tag: Swakopmund
Heute zeigt Ihnen die Namib Wüste noch einmal, was sie alles zu bieten hat. Zunächst geht es zwischen Dünenmeer und überwältigenden Bergketten entlang nach Norden. Dann geht es weiter durch die bizarren Gaub und Kuiseb Canyons, die sich über Jahrmillionen mit ihren Seitenflüssen tief in den Wüstenboden eingegraben haben, damit wir uns heute fühlen können wie auf einer Mondexpedition. Der letzte Abschnitt geht durch die flirrende Hitze der Namib nach Westen gen Meer. Ab und zu können Sie mit etwas Glück noch Oryx, Bergzebra, Springbock und Strauß sehen, die sich an die Trockenheit angepasst haben und nur durch den morgendlichen Nebel hier überleben. Nebel? Ja, richtig! Durch das Aufeinanderprallen von Wüstenhitze und kaltem Atlantik ziehen nachts Nebelbänder zum Teil weit bis in die Wüste. Wie kalt der Atlantik sein muss, merken Sie dann, wenn Sie in Walvis Bay die Küste erreichen. Neben dem Tiefseehafen gibt es eine große flache Lagune, ein anerkanntes Vogelschutzgebiet und bedeutendes Watt. Hier suchen bis zu 160.000 Vögel Schutz und über 200.000 Seeschwalben aus der Antarktis suchen hier Nahrung. Je nach Saison kann man in der Lagune auch Scharen von mehreren Tausend Flamingos beobachten. Am Nachmittag kommen
Sie dann in Swakopmund an.

5. Tag: Swakopmund
Entscheiden Sie selbst, was Sie heute unternehmen möchten: eine Entdeckungstour in die Wüste mit Besuch der Mondlandschaft,  einen Adrenalin-Kick beim Sand-Boarden oder Quad-Biken in den nahegelegenen Dünen, Kajak oder Katamaran fahren, oder doch ein atemraubender Fallschirmsprung? Am Abend kehren Sie in einem gemütlichen Restaurant ein bei Meeresfrüchten und Fischgerichten.

6. Tag: Twyfelfontein UNESCO Weltkulturerbe
Die heutige Tour führt ins Damaraland. Es wartet auf Sie mit der unberührten Schönheit karger Felslandschaften und mit weiten Trockenflussläufen. Die Natur wirkt faszinierend unwirtlich, ist aber Heimat von Wüstenelefanten, Antilopen und sogar Spitzmaulnashörnern. In dieser abgelegenen Region sind die Damara zu Hause – mit den Buschmännern gehören sie zu den eigentlichen Ureinwohnern des südlichen Afrikas. In einem Living Museum erfahren Sie alles über Tradition und Kultur. Weiter geht es zum UNECSO Weltkulturerbe Twyfelfontein. Hier haben vor 6.000 Jahre schon San gelebt und ihre Jagderlebnisse in Bildern verarbeitet. Nach Steinen und Staub und vielen Kilometern Fahrt wartet schon Ihre komfortable Lodge auf Sie! 

7. Tag: Etosha Süd
Nach dem Frühstück ist der faszinierende nächste Stopp der Versteinerte Wald, der Sie quasi per Zeitmaschine in die Vergangenheit bringt. Die gigantischen Stämme, die hier liegen, sehen aus wie Holz, klingen sogar wie Holz, sind aber tatsächlich Millionen Jahre alte Versteinerungen, die hier wieder an die Oberfläche der Welt gekommen sind. Die nächsten Tage sind Sie im weltbekannten Etosha Nationalpark. 114 verschiedene Tier- und 340 verschiedene Vogelarten leben im Park – da sind die Besucher klar in der Unterzahl. Und wie sich das gehört bei den Größenordnungen, sind die Rollen vertauscht: im Park sind die Gäste zum Übernachten oder für die Mittagspause in gesicherten Camps eingezäunt, während sich Elefanten, Löwen und Co. auf 22.000 Quadratkilometern frei bewegen. Am Nachmittag kann es gleich auf die erste Wildbeobachtungsfahrt gehen. Lassen Sie sich beim Sound der Wildnis mit leckerem Essen verwöhnen.

8. Tag: Etosha Nationalpark
Heute erleben Sie den gesamten Etosha Park in seiner ganzen Vielfalt und die Wildnis aus nächster Nähe…gefleckt, gestreift, gepunktet, mit langem Hals oder kurzen Beinen…hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Schon seit mehr als 100 Jahren leben hier Zebra, Elefant, Giraffe, Streifengnu, Oryx, Springbock, Kudu oder seltene Tiere, wie das Schwarznasen-Impala komplett ungestört. Die Touristenautos auf den wenigen staubigen Straßen werden da kaum eines Blickes gewürdigt. Der Tierreichtum ist überwältigend. Mit einer Portion Glück kann man die nachtaktiven Löwen, Leoparden und Geparden, Hyänen oder Schakale am frühen Morgen oder am späten Abend durch den Busch streifen sehen. Die Etosha Pfanne selbst, eine gigantisch große Salzpfanne, flimmert je nach Jahreszeit trocken staubig in der Mittagshitze oder aber sie lockt, nach Regenfällen, abertausende von Zugvögeln an. Sie fahren zum Sonnenuntergang zurück zu Ihrer Lodge.

9. Tag: Onguma Wildreservat
Auch heute geht es wieder in den Park auf Wildbeobachtung. Sie gehen auf die Suche nach Straußen, verschiedene Antilopenarten, Zebras, Elefanten, Löwen und einer Vielzahl anderer Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung. Mittagessen in einem der Rastlager (in Eigenregie). Sie fahren am Rand der Pfanne gen Osten durch den Park und erreichen zum Sonnenuntergang Ihre Lodge in der Nähe des Namutoni Gates. 

10. Tag: Okonjima Nature Reserve
Nach dem Frühstück nehmen Sie Abschied vom Nationalpark. Über die Ortschaften Tsumeb und Otjiwarongo geht es nach Okonjima. Der endlose Himmel und die Dornbuschsavanne zeigen sich heute noch einmal von ihrer besten Seite und auch einige Antilopen oder Warzenschweine lassen sich mit Sicherheit noch einmal blicken. Bei der heutigen Lodge haben Sie Gelegenheit an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen.

11. Tag: Okonjima Nature Reserve
Genießen Sie nochmals die Natur und besuchen Sie doch das Informationszentrum und dann heißt es ein letztes Mal Sundowner im namibischen Busch.

12. Tag: Windhoek
Via Okahandja geht es auf der Teerstraße entspannt zurück auf die zentrale Hochebene. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Zahlreiche Springbrunnen und große Fußgängerzonen mit europäisch anmutenden Straßen- oder Gartencafés und Biergärten verbreiten eine entspannte, gemütliche Atmosphäre und laden zu einem erfrischendem „Rock-Shandy“ ein. Die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt sind der Tintenpalast, heutige Regierungssitz, die Christuskirche, die mit ihrem hohen Kirchturm zu einem dominierenden Symbol Windhoek‘s geworden ist, sowie die Alte Feste, ein ehemaliges Fort. Straßenhändler in bunter Kleidung verkaufen Kunsthandwerk und Schnitzereien auf den Straßenmärkten. Auch ein Besuch des
Craft Centres ist zu empfehlen.

13. Tag: Rückreise
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen. Vollgepackt mit unvergesslichen Erinnerungen und Erlebnissen geht es nach Hause.

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Route 2:
17 Tage Rundreise – Namibia Entdecker

Kalahari – Fish River Canyon – Luderitz – Sossusvlei – Swakopmund – Damaraland – Etosha Nationalpark – Otjiwarongo – Windhoek
16 x Frühstück, 4 x Abendessen, Unterbringung in ausgewählten komfortablen Unterkünften der guten bis sehr guten Mittelklasse

1. Tag: Kalahari
Nachdem Sie Ihren Mietwagen entgegen genommen haben, fahren Sie über Windhoek nach Süden. Nach einigen Bergzügen kommt die schier endlose Savanne und dann sehen Sie die ersten roten Sanddünen der Kalahari, auch genannt „die Seele der Welt“! Wenn Sie nun bei Wüste an Leere denken, kommen Sie nun sicher ins Staunen: durch sporadische Regenfälle sind die dunkelroten Dünen bewachsen und eine wahre Spielwiese für Pflanzen und Tiere. Ihre Lodge lockt wie eine Oase mit Pool und Liegen, aber unser Tipp ist: lassen Sie sich die – fakultative – Naturrundfahrt durch die Dünen nicht entgehen und lassen Sie die ersten Eindrücke bei einem Sundowner auf der Düne Revue passieren.

2. Tag: Kalahari
Heute können Sie die Zeit in der Kalahari so richtig genießen. Unternehmen Sie doch eine Wanderung auf die nächste Düne und staunen Sie über die Spuren im Sand.

3. Tag: Nama Karoo (südliches Namibia)
Heute geht es weiter in den Süden. Ein „Must-see“-Abstecher unterwegs ist der Garas Köcherbaumwald. Früher haben die San die ausgehölten Äste dieser Aloe noch als Köcher benutzt. Heute warten die Märchenbäume vor stahlblauen Himmel als begehrte Foto-Kulisse auf Sie. Die Landschaft wird immer bizarrer mit Bergketten, geröllbedeckten Ebenen und karg bewachsenen Steppen während Sie sich dem Fischfluss Canyon nähern. Ein eisgekühlter Drink und ein kristallklarer Pool sind genau das, was Ihnen bei der Hitze des Tages jetzt noch zum Glück gefehlt hat. Wenn dann am späten Nachmittag die Sonne die grandiose Landschaft in ein Farbenmeer verwandelt gibt es nur noch die Frage: Zieht es Sie zu Fuß raus in die Natur? Oder wollen Sie die Landschaft lieber mit Brise im offenen Safari-Jeep genießen? Entscheiden Sie einfach spontan! Egal, ob mit einer geführten Wanderung oder einer Naturrundfahrt im Jeep – beides fakultativ – Sie finden sicher einen geeigneten Spot für einen unvergesslichen Abend.

4. Tag: Fish River Canyon
Der Fisch Fluss Canyon, zweitgrößter Canyon der Welt, verkörpert mit einer Länge von 170 Kilometern, einer Tiefe von 550 Metern und einer Durchschnittsbreite von 20 Kilometern ein atemraubendes Naturschauspiel. Sie staunen über die Geologie und auch über die Pflanzenwelt, die sich speziell diesem Gebiet anpassen musste, während Sie am Rand des Canyons entlang laufen und in die Tiefen des Canyons schauen. 

5. Tag: Lüderitz
Heute geht die Reise weiter durch die Namib an die Atlantik Küste. Denken Sie, dass Wüste und Destillerie zusammenpassen? Wir finden: definitiv! Ein Besuch bei der „Naute Kristall Distillery“ wird es Ihnen zeigen. Danach geht es weiter durch die Sukkulenten Karoo und über den kleinen Ort Aus nach Lüderitz. Der letzte Teil der Strecke geht dabei schon mitten durchs Diamantensperrgebiet. Mit etwas Glück sehen Sie unterwegs bei Garub die legendären Wilden Pferde der Namib, die schon seit knapp 100 Jahren frei in diesem harschen Wüstenklima leben. Das historische Städtchen Lüderitz empfängt Sie mit frischem Wind. Genießen Sie den restlichen Tag!

6. Tag: Lüderitz
Im Sand versinkende Kolonialhäuser mit abblätternden Farben an den Wänden, eine Bowlingbahn führt ohne Spieler und Fenster in die Dünen… Zu den Hochzeiten des Diamantenfiebers hätten sich die Bewohner von Kolmanskuppe sicher nicht vorstellen können, dass ihr herrschaftliches Städtchen einmal vom Sand erobert werden würde. Während Ihre Kameras die Kontraste und Farben einfangen, lassen Sie bei der morgendlichen Führung in der Geisterstadt vor den Toren vor Lüderitz die Vergangenheit aufleben. Danach geht es zurück nach Lüderitz. Erkunden Sie die Stadt oder laufen Sie barfuß durch die Große Bucht.

7. Tag: Namib Wüste
Heute verlassen Sie den Süden des Landes und fahren durch weite Wüstenebenen in die Sossusvlei Region. Achtung: Wüsten-Suchtgefahr! Es steht der längste Abschnitt durch die Namib
Wüste vor uns: weite Flächen und endloser Himmel, aber auch gewaltige Bergzüge, Ausläufer roter Sanddünen und würdevolle Oryx-Antilopen, die in der flimmernden Mittagshitze ausharren. Nachmittags erreichen Sie Ihr Quartier ganz in der Nähe vom Sossusvlei. Wenn dann die untergehende Sonne die umliegenden Berge blau verfärbt, wissen Sie wieder einmal, dass Sie gerade an keinem anderen Ort der Welt sein möchten.

8. Tag: Sossuvlei
Kurz nach Sonnenaufgang starten Sie zum Sossusvlei, um den Blick auf die Dünen bei Morgenstimmung zu erleben. Der Ausblick vom Herz der Namib auf das rotschimmernde Dünenmeer im Licht der frühen Sonnenstrahlen ist unvergesslich. Hier bietet sich ein grandioses Panorama: die weißen Lehmpfannen (vleis) leuchten mit den roten Dünen und dem tiefblauen Himmel um die Wette, verwitterte Bäume sorgen im Deadvlei für die nötigen Kontraste und die knorrigen Kameldornbäume, die wundersamer Weise genug Wasser im Grundwasser zu Überleben finden, spenden Schatten und Lebensraum für Tiere und Pflanzen vor der Hitze. Wassertrinken ist bei Tagestemperaturen von über 60°C Pflichtprogramm. Nachdem es im Sand erst hoch hinauf ging, steigen Sie in den 1km langen Sesriem Canyon, dessen Name von den früheren Siedlern stammt, die auf die im Canyon gelegenen Wasserlöcher angewiesen waren, hinab. Um an das Wasser zu gelangen, knoteten sie sechs (ses) Lederriemen (rieme) aneinander.

9. Tag: Swakopmund
Am frühen Morgen besteigen Sie eine der unzähligen Sanddünen, um einen unvergesslichen Sonnenaufgang zu erleben. Nach dem Frühstück nehmen Sie Kurs durch die Namib zur Atlantik Küste. „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, so lautete der Buchtitel der beiden jungen Geologen Henno Martin und Hermann Korn, die sich hier während des zweiten Weltkrieges in der Einsamkeit der Namib über zwei Jahre verstecken konnten und so dem Internierungslager zu entgehen. Durch eben den Teil der Wüste, der zum Schauplatz des bemerkenswerten Überlebenskampfes wurde führt die heutige spannende Route zunächst zum Kuiseb Canyon. Gerade 15 Mal hat es der Fluss in den letzten 100 Jahren geschafft den Ozean zu erreichen. Am Nachmittag spüren Sie allmählich den Klimawechsel. Wenn man nach langer Fahrt durch die Namibwüste den Küstenort Swakopmund erreicht, glaubt man einer Fata Morgana zu erliegen: Der altehrwürdige deutsche Badeort scheint in die fremde Landschaft zwischen Dünen und Atlantik verpflanzt zu sein. Hier finden Sie gemütliche Restaurants und Cafés in wunderbar
hergerichteten Kolonialhäusern, eine Strandpromenade, Palmen und eine neu renovierte Jetty, die auf den Atlantik hinausführt. Sogar eine kleine, aber feine Fußgängerzone mit  Souvenirshops und Buchläden erwartet Sie.

10. Tag: Swakopmund
Ein erholsamer Tag liegt vor Ihnen. Genießen Sie das angenehme kühle Klima und die endlosen Sandstrände. 8.000 Kilometer von Deutschland entfernt fühlt sich der Besucher in „Swakop“ um ein Jahrhundert zurückversetzt. Schon die Straßennamen, die an Bismarck, Kaiser Wilhelm und Moltke erinnern beweisen, dass die Deutsche Koloniale Vergangenheit noch immer lebendig ist. Entscheiden Sie selbst, auf welche Aktivität Sie am meisten Lust haben. Am Abend empfehlen wir die Einkehr in einem der gemütlichen Restaurants, denn wie sich das für einen Küstenort gehört, kommen Liebhaber von Meeresfrüchten und Fischgerichten hier voll auf ihre Kosten.

11. Tag: Damaraland
Es geht am majestätischen Brandberg Massiv, mit 2.579 m die höchste Erhebung Namibias, und den ehemaligen Minen-Ort Uis vorbei ins Damaraland, welches mit der unberührten  Schönheit karger Felslandschaften und mit weiten Trockenflussläufen auf Sie wartet. Die Natur wirkt faszinierend unwirtlich, ist aber Heimat von Wüstenelefanten, Antilopen und sogar Spitzmaulnashörnern. In dieser abgelegenen Region sind die Damara zu Hause – mit den Buschmännern gehören sie zu den eigentlichen Ureinwohnern des südlichen Afrikas. In einem Living Museum der Damara erfahren wir hautnah alles über Tradition und Kultur. Weiter geht es zum UNECSO Weltkulturerbe Twyfelfontein. Wo Sie auf den ersten Blick nur in der Hitze glühende Steine sehen, haben vor 6.000 Jahren schon San gelebt und ihre Jagderlebnisse in Bildern verarbeitet. Nach Steinen und Staub, vielen Kilometern Fahrt und etlichen Lernstunden Geschichte und Landeskunde haben Sie sich den entspannten Abend verdient.

12. Tag: Etosha Süd
Der erste Stopp ist der faszinierende Versteinerte Wald. Die gigantischen Stämme, die hier liegen, sehen aus wie Holz, klingen sogar wie Holz, sind aber tatsächlich Millionen Jahre alte Versteinerungen, die hier wieder an die Oberfläche der Welt gekommen sind. Und schon geht es weiter, denn die nächsten Tage sind Sie im weltbekannten Etosha-Nationalpark unterwegs. 114 verschiedenen Tier- und 340 Vogelarten leben im Park. Hier heißt es Rollentausch: im Park sind die Gäste zum Übernachten oder für die Mittagspause in gesicherten Camps eingezäunt, während sich Elefanten, Löwen und Co. auf 22.000 Quadratkilometern frei bewegen. Am Nachmittag geht es gleich auf den ersten „Game Drive“, wie der Namibier dazu sagt. Vor Sonnenuntergang checken Sie bei Ihrer Lodge ein und lassen sich beim Sound der Wildnis mit leckerem Essen verwöhnen.

13. Tag: Etosha Nationalpark
Heute erleben Sie den gesamten Etosha Park in seiner ganzen Vielfalt und die Wildnis aus nächster Nähe…gefleckt, gestreift, gepunktet, mit langem Hals oder kurzen Beinen…hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Der Tierreichtum ist überwältigend! Schon seit mehr als 100 Jahren leben hier Zebra, Elefant, Giraffe, Streifengnu, Oryx, Springbock, Kudu oder seltene Tiere wie das Schwarznasen Impala komplett ungestört. Die Touristenautos auf den wenigen staubigen Straßen werden da kaum eines Blickes gewürdigt. Mit einer Portion Glück kann man die nachtaktiven Löwen, Leoparden und Geparden, Hyänen oder Schakale man am frühen Morgen oder am späten Abend durch den Busch streifen sehen. Auch für  Vogelliebhaber ist Etosha ein Paradies mit Hunderten von dokumentierten Arten. Die Etosha Pfanne selbst, eine gigantisch große Salzpfanne, flimmert je nach Jahreszeit trocken staubig in der Mittagshitze oder aber sie lockt, nach Regenfällen, abertausende von Zugvögeln an.

14. Tag: Etosha Süd
Auch heute geht es wieder in den Park auf Wildbeobachtung. Sie gehen auf die Suche nach Straußen, verschiedenen Antilopenarten, Zebras, Elefanten, Löwen und einer Vielzahl anderer Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung. Mittagessen in einem der Rastlager (in Eigenregie). Der Park umfasst eine große Vielfältigkeit an Landschaften und Lebensräumen, in deren Zentrum die gewaltige Fläche der Etosha Pfanne, dem „Platz des trockenen Wasser“, liegt. Hier kann man fast alle Arten von Säugetieren, Reptilien und Insekten des südlichen Afrika antreffen, einschließlich hunderter von Vogelarten, die während der afrikanischen Sommermonate durch Zugvögel ergänzt werden. Elefanten, Nashörner, Löwen, Impalas und zahlreiche andere Tierarten finden sich auch regelmäßig an den Wasserstellen bei den Rastlagern ein.

15. Tag: Otjiwarongo
Nach dem Frühstück nehmen Sie Abschied vom Nationalpark. Über die Ortschaften Outjo und Otjiwarongo geht es zur nächsten Lodge. Der endlose Himmel und die Dornbuschsavanne zeigen sich heute noch einmal von ihrer besten Seite und auch einige Antilopen oder Warzenschweine lassen sich mit Sicherheit noch einmal blicken. Genießen Sie ein letztes Mal einen Sundowner im namibischen Busch bevor es weiter nach Windhoek geht.

16. Tag: Windhoek
Nach unvergesslichen Tagen im namibischen Busch nehmen Sie heute via Otjiwarongo, welches an ein norddeutsches Provinzstädtchen erinnert und wo die fruchtbare Zone Namibias beginnt, Kurs auf Windhoek. Die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt sind der Tintenpalast, heutige Regierungssitz, die Christuskirche, die mit ihrem hohen Kirchturm zu einem dominierenden Symbol Windhoek‘ s geworden ist, sowie die Alte Feste, ein ehemaliges Fort. Straßenhändler in bunter Kleidung verkaufen Kunsthandwerk und Schnitzereien auf den Straßenmärkten. Auch ein Besuch des Craft Centres ist zu empfehlen. Europäisch anmutende Straßen- oder Gartencafés und Biergärten verbreiten eine entspannende, gemütliche Atmosphäre und laden zu einem erfrischendem „Rock-Shandy“ ein, um alle gesammelten Eindrück Revue passieren zu lassen. 

17. Tag: Rückreise
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen. Vollgepackt mit unvergesslichen Eindrücken geht es nach Hause und es bleibt nur ein: Tschüss bis zum nächsten Mal!

Hotelbeschreibung

Während der Rundreise übernachten Sie in ausgewählten komfortablen Mittelklassehotels und Lodges.

 

Gute Gründe für diese Reise:
  • Individuelles Erlebnis durch eines der faszinierendsten Länder der Welt
  • Unabhängige, private Erkundung der Highlights Namibias
  • Rundreise im klimatisierten Fahrzeug Ihrer Wahl
  • Flexibel wählbarer Wunschtermin nach Saisonzeiten
  • Individuelle Gestaltung Ihrer Wunschroute möglich

Namibia – Highlights

  • Die älteste Wüste der Erde – die Namib
  • Etosha-Nationalpark – der große weiße Park für wilde Tiere
  • Die Skelettküste – wo der Atlantik die Wüste küsst
  • Fishriver-Canyon – der Grand Canyon Afrikas
  • Die höchsten Sanddünen der Erde – unvergesslicher Sonnenaufgang im Sossusvlei
  • Rätsel in Fels und Farbe – die Felsgravuren von Twyfelfontein
  • Oktoberfest unter der Sonne Afrikas – Deutsche Kolonialgeschichte in Swakopmund
  • Das „Kreuz des Südens“ – nächtliches Sternenspektakel in den Weiten der Felswüste
  • Das Tal der Orgelpfeifen – 120 Millionen Jahre alte Basaltsäulen im Ugab-Tal
  • Vom Wüstensand begraben – Diamantenrausch in Deutsch-Südwest

 

 

Informationen zu unserem Hilfsprojekt:

Einreisebestimmungen:

für deutsche Staatsangehörige:
Für die Einreise benötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass.

Visabestimmungen:

Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. 

Ein gebührenfreier Einreisestempel wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt.

Impfungen:

Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Reisende sollten sich jedoch über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen (z.B. Malaria prophylaxe) rechtzeitig beim Arzt informieren, v.a. wenn man in Gebiete nördlich des Etosha Parks oder in den Caprivi reisen will.

Unser Tipp:
Mückenschutzmittel am besten erst vor Ort kaufen, da dieses den dortigen Umständen entspricht (z.B. „Peaceful Sleep“ oder „Tabard“).

 

Gepäckbestimmungen:

Die exakten Gepäckbestimmungen sind abhängig von der Fluggesellschaft.

Anreise:

Die bequeme Busanreise zum Flughafen Frankfurt und zurück ist gegen Aufpreis zubuchbar.

RMV Kombi Ticket

Für alle Reisen ab 01.08.2020, die Sie mit reisewelt als Reiseveranstalter Ihres Vertrauens, unternehmen, nutzen Sie am Datum Ihrer An- und Abreise die Verkehrsmittel des Rhein-Main-Verkehrsverbunds in der 2. Klasse kostenfrei! Der Transfer zur nächstgelegenen Zustiegsstelle oder auch zum Flughafen Frankfurt ist somit für unsere Gäste ab sofort einfach, bequem und kostenfrei möglich.

Zustiegsorte:

Eine Übersicht der Zustiegsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dieser Sonderseite:

Unsere Zustiege

Bei Gruppen ab 10 Personen sind Sonderzustiege auf Anfrage möglich.

Abfahrtsinformationen:

Die genauen, verbindlichen Abfahrtsinformationen erhalten Sie ca. 10 – 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen.

Flugdauer:

Frankfurt – Windhoek ca. 10 Stunden (Direktflug)

Währung:

Währungseinheit: Namibia-Dollar (NAD)
1 Euro = ca. 16,85 NAD

Alle gängigen Kreditkarten werden in Namibia überwiegend akzeptiert, Reiseschecks nicht mehr in jedem Fall. Wir empfehlen mit mehreren Zahlungsoptionen zu reisen. Bargeld wird in Namibia in Form von Namibischen Dollar oder der südafrikanischen Währung Rand akzeptiert.

Zeitverschiebung:

(MEZ – Mitteleuropäische Zeit)

Während der namibischen Sommerzeit = MEZ + 1 Stunde (1. Sonntag im September – 1. Sonntag im April)
Während der europäischen Sommerzeit = MEZ – 1 Stunde (letzter Sonntag im März – letzter Sonntag im Oktober)

Reisewetter:

Windhoek

Januar / Februar / März:
Temperaturen: ca. 15 – 30 °C
Sonnenstunden: ca. 8 – 9 

April:
Temperaturen: ca. 13 – 27 °C
Sonnenstunden: ca. 8

Mai:
Temperaturen: ca. 9 – 23 °C
Sonnenstunden: ca. 10

Juni / Juli / August:
Temperaturen: ca. 7 – 25°C
Sonnenstunden: ca. 10

September / Oktober:
Temperaturen: ca. 12 – 28 °C
Sonnenstunden: ca. 10

November / Dezember:
Temperaturen: ca. 16 – 31 °C
Sonnenstunden: ca. 10

 

Gesundheitshinweise:

Wir weisen darauf hin, dass Teile der Rundreise für Reisende mit Mobilitätseinschränkung nicht geeignet ist.

Wussten Sie schon?:

Twyfelfontein – Rätsel in Fels und Farbe
Die bis zu 10.000 Jahre alten Felsgravuren in Namibia geben bis heute ungelöste Rätsel auf. Im ganzen Land kommen diese in Stein geritzten Zeugnisse vergangener Kulturen vor, am intensivsten jedoch bei Twyfelfontein im Damaraland. Mehrere tausend Zeichnungen wurden hier in den Stein gearbeitet und zeigen Giraffen, Antilopen, Zebras und Löwen, aber auch Tiere, die heute fast ausgerottet sind. Aufgrund des trockenen Wüstenklimas sind die Gravuren hervorragend erhalten, obwohl der größte Teil aus der mittleren Steinzeit stammen dürfte.

Tipps für Ihren Aufenthalt:

Sonnenschutz
Das Klima in den Sand- und Steinwüsten ist überaus trocken. Daraus resultieren enorme Fernsichten und ein tiefblauer Himmel. Wenn die Temperaturen auch aufgrund der Höhenlage sehr angenehm sind ist ein perfekter Sonnenschutz mit Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme dringend erforderlich. Auch Trinkwasser sollte immer mitgeführt werden.

Ein offenes Wort
Natürlich müssen Sie sich auf andere Straßenverhältnisse einstellen als in Europa. Bitte beachten Sie, dass in Namibia immer wieder Unfälle passieren, weil die Bedingungen unterschätzt werden. Es ist unbedingt notwendig, sich jeden Tag über aktuelle Sperrungen und Verkehrseinschränkungen durch Naturgewalten zu informieren. Außerdem empfehlen wir Ihnen einen internationalen Führerschein – bei Fahrzeugkontrollen oder Unfällen in Namibia ist dieser auf jeden Fall von Vorteil.

Veranstalter:
reisewelt Teiser & Hüter GmbH, Fuldaer Str. 2, 36119 Neuhof
Ausflugsinformation:

Fish River Canyon
Der Fischfluss im Süden Tansanias ist eine Natursensation ersten Ranges! 549 Meter tief hat sich der Fluss über Jahrmillionen in den Fels gegraben und somit den zweitgrößten Canyon der Welt geschaffen. Wenn am späten Nachmittag die Sonne glutrot, dicht über dem Horizont steht, führen Licht und Felsen im Fish River Canyon ein atemberaubendes Naturschauspiel auf. Die schräg in den Canyon fallenden Sonnenstrahlen brechen sich an den schroffen, zerklüfteten Gesteinsschichten und lassen die Schlucht im bunten Licht der Spektralfarben erstrahlen. In diesen Augenblicken des ausklingenden Tages oder in den frühen Morgenstunden entfaltet der Canyon seine volle, prächtige Schönheit.

Namib-Naukluft-Nationalpark
Eine der grandiosesten Landschaften der Erde hinterlässt nachhaltige Eindrücke bei jedem Namibia-Reisenden – die Namib-
Wüste. Die älteste Wüste der Welt ist seit 2013 UNESCO-Weltnaturerbe und mit rund 50.000 km² das größte Naturschutzgebiet Namibias. Grandiose Wüstenlandschaften ziehen sich vom Atlantischen Ozean zwischen Walvis Bay und Lüderitzbucht bis zu den Naukluft-Bergen im Inland. Beinahe unwirkliche Felsformationen, Tafelberge, schroffe Bergmassive, Halbwüste und ein wogendes Sandmeer mit den höchsten Dünen der Welt schaffen eine Wunderwelt der Natur. Trockentäler, die oft jahrelang kein Wasser führen, bergen eine Pflanzenwelt voller Wunder, wie zum Beispiel die endemische Welwitschia.

Etosha-Nationalpark
Ein geologisches Phänomen verleiht diesem Nationalpark im Norden Namibias seinen Namen und einzigartigen Charakter: die Etosha-Pfanne, eine riesige flache Senke, die sich kalkig-weiß über ca. 5.000 km² erstreckt. Einst war die Pfanne ein großer See der durch Kontinentalverschiebung langsam austrocknete. Durch Salzablagerungen wurde die Fläche unfruchtbar und verödete. Am Rande der Pfanne entwickelte sich jedoch eine vielfältige Vegetation und die wenigen Wasserstellen sind Lebensgrundlage für große Vogelschwärme und Wildherden, die das mineralhaltige Wasser schätzen. Die beste Zeit, um Wild zu beobachten, ist während der Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn sich die Tiere an den Wasserstellen versammeln. Nicht selten erlebt man hier wunderbare Augenblicke im Einklang mit der Natur. Große Elefantenherden, Löwenrudel oder das schwarze Rhino sind hier ebenso anzutreffen wie Giraffen, Zebras, Springböcke und die größte Antilope, die Elenantilope. Während Ihrer zweitägigen Safari besuchen Sie die besten Wasserstellen, wie z. B. Okaukuejo, Rietfontein, Olifantsbad und Helio. Die Pfanne ist die größte Salzpfanne in Afrika und nimmt ca. 23 % der Nationalparkfläche von 22.912 km² ein. 114 Säugetierarten und 340 Vogelarten sind hier heimisch.