NAMIBIA - ein zeitloses Abenteuer | reisewelt Teiser & Hüter GmbH
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NAMIBIA – ein zeitloses Abenteuer


Namibia – 16-tägige Rundreise mit vielen Höhepunkten

Der Name Namibias leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Wesentlichen wird Namibia durch zwei Wüsten geprägt, im Westen durch die Namib und im Osten durch die Kalahari. Zwischen beiden Wüsten liegt im bis zu 2000 m hohen Binnenhochland die Hauptstadt Windhoek. Das durchschnittliche Klima Namibias lässt sich kurz und knapp als heiß und trocken umschreiben. Die landschaftliche Vielfalt Namibias ist atemberaubend. Im Süden die roten Dünen der Kalahari und der bis zu 550 m tiefe Fish River Canyon. An der Küste präsentiert sich Lüderitz als Stadt im deutschen Kolonialstil. Swakopmund ist das Tor zur Namibwüste und die Namib selbst beindruckt mit den gigantischen ockerfarbenen Dünen des Sossusvlei. Weiter im Norden bildet das artenreiche Damaraland das Überlebensgebiet des Wüstenelefanten und des schwarzen Nashorns. Im Living Museum der Damara beeindruckt die Kultur der Damara, neben den Buschmännern die Ureinwohner des südlichen Afrikas.
Was wäre eine Reise nach Namibia ohne den Besuch des Etosha Nationalparks. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Viele Wildarten der Savanne leben hier, darunter Zebra, Elefant, Giraffe, Oryx, Springbock, und das einzigartige Schwarznasen-
Impala.

 

  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Hotelbeschreibung

Leistungen

  • Linienflug Frankfurt Windhoek und zurück
  • Große Namibia-Rundreise im klimatisierten Reisebus
  • 14x Übernachtung in sehr guten Lodgen und Hotels
  • 14x Frühstück und ausgewähltes Abendessen
  • Mineralwasser während der Rundreise
  • Gepäckträgergebühren
  • Alle Eintrittsgebühren zu den genannten Besichtigungen
  • Stadtrundfahrt Windhoek
  • Südliche Kalahari
  • Köcherbaumwald Keetmanshoop
  • Fishriver-Canyon
  • Lüderitz
  • Kap Diaz
  • Sesriem Canyon / Namib Wüste
  • Jeeptour mit Sonnenaufgang in Sossusvlei inkl. Dünenbesteigung
  • Namib-Naukluft-Nationalpark
  • Swakopmund
  • Felsenzeichnungen von Twyfelfontein
  • Walvis Bay
  • Kolmanskuppe
  • Versteinerter Wald
  • Etosha-Nationalpark mit allen Pirschfahrten
  • Fachkundige deutschsprachige reisewelt-Reiseleitung

Einzelzimmerzuschlag: € 300,-

Mindestteilnehmerzahl: 17 Personen

Änderungen im Programmverlauf sind vorbehalten.

Hinweis: Die im Reiseverlauf angegebenen Besichtigungen beruhen auf Erfahrungswerten. Wegen auftretenden Sandstürmen, Sperrung der Piste oder kurzfristiger Überflutung kann die Route geändert werden, was zu verspäteten Ankünften in den Lodges oder Ausfall von Besichtigungspunkten führen kann.

 

Reiseverlauf

1. Tag: Linienflug Frankfurt-Windhoek
Am Abend Abflug von Frankfurt nach Windhoek (Flugzeitenänderung vorbehalten).

2. Tag: Ankunft in Windhoek – Stadtbesichtigung
Nach der Einreise Fahrt durch die Savannenlandschaft zur Landeshauptstadt Windhoek, welche 1.650 Meter über dem Meeresspiegel im zentralen Hochland liegt und u.a. für seine trockene und klare Luft bekannt ist. Mit dem Bau der alten Festung im Jahre 1890 durch Curt von Francois und seiner Schutztruppe, entfaltete die deutsche Kolonialmacht eine rege Bautätigkeit, deren Spuren noch heute überall zu finden sind. Die Christuskirche wurde zum Wahrzeichen der Stadt und die Kaiserstraße, die heutige Independence Avenue, zur wichtigsten Geschäftsstraße in der noch immer Deutsch gesprochen wird. Im 1910 eingeweihten, neuromanischen evangelisch-lutherischen Gemeindehaus befinden sich die von Kaiser Wilhelm II gestifteten, bunten Altarfenster und die Altarbibel seiner Gemahlin.
Das ehemalige Regierungsgebäude, der „Tintenpalast“ ist ein weiteres Beispiel der deutschen Kolonialzeit-Architektur. Obwohl sich die moderne Architektur der aufstrebenden Hauptstadt mehr und mehr mit der Vergangenheit durchmischt, wird jährlich das Oktoberfest und der Windhoeker Karneval gefeiert und in den Gaststätten nach altem deutschen Reinheitsgesetz gebrautes Bier ausgeschenkt.
Sie beziehen Ihr Hotel und erleben anschließend mit Ihrem Reiseleiter deutsche Kolonialgeschichte unter der südlich Afrikanischen Sonne und den Flair der Hauptstadt des jungen Staates Namibia. Abendessen und Übernachtung in Windhoek.

3. Tag: Von Windhoek in die Kalahari Wüste
Die heutige Fahrt führt uns über das Hochland in den Süden Namibias. Wenn wir die Auas- und Erosberge, welche Windhoek umgeben verlassen haben, flacht das Land in Richtung Rehoboth und Mariental allmählich ab. Farmen mit Rinder- und Karakulschafzucht, meist noch aus der deutschen Kolonialzeit, begleiten anfangs unseren Weg. Bald erreichen wir die atemberaubenden roten Dünen der Kalahari Wüste und erleben die unbeschreibliche Weite bis zum Horizont. Über allem spannt sich der wolkenlose Himmel. Am Nachmittag erreichen wir das Intu Afrika Wildreservat, wo aufgrund der Grundwasservorkommen ein großer Baum- und Grasbestand vorhanden ist. Ziel des heutigen Tages ist die Camelthorn Kalahari Lodge. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Kalahari Wüste – Köcherbaumwald – Fish River Canyon
Heute durchfahren wir das Land der Nama, eine der zahlreichen Volksgruppen Namibias. Zu Beginn der Kolonialzeit lebten die Namas von der Kapprovinz im Süden bis zum Tanganyikasee im heutigen Tansania. Ihre traditionelle Lebensform war die normadisierender Wildbeuter und Hirten. 1866 ließen sich Missionare der Rheinischen Missionsgesellschaft in Keetmanshoop nieder um die Nama zum Christentum zu bekehren. Noch heute steht über dem Eingang des Alten Postamts die Inschrift „Kaiserliches Postamt“ und die Kaiserstraße trägt auch weiterhin den alten Namen.
Wenige Kilometer nördlich von Keetmanshoop erreichen wir den Köcherbaumwald mit seinen hunderten, riesigen Aloen die wohl einen der eigenartigsten Wälder der Welt bilden. Ungefähr 300 dieser seltsamen Baumpflanzen, der Aloe dichotoma, stehen hier dicht beieinander und erreichen eine Höhe von bis zu acht Metern. Der Baum verdankt seinen Namen dem Brauch der Buschmänner, seine Äste auszuhölen und die harte Rinde als Köcher für Pfeile zu verwenden. Die seltsamen Pflanzen mit ihren verzweigten Kronen und dem schuppigen sandfarbenen Stamm haben in Namibia Symbolcharakter gewonnen.
Am Fuß von felsigen Bergen im Canyon Park liegt Ihr heutiges Reiseziel das Canyon Village, nur 20 km vom Canyon entfernt. Das Canyon Village verfügt über komfortable Bungalows im kapholländischen Stil. Sie können hier am Nachmittag den Swimmingpool nutzen und die herrliche Landschaft genießen. Das Restaurant hat ein strohgedecktes Dach und Wandmalereien erzählen vom täglichen Leben der ehemaligen Bewohner dieser Gegend, der Bondelswart-Nama. Abendessen und Übernachtung am Fish River Canyon.

5. Tag: Fish River Canyon – das geologische Fenster Afrikas – Lüderitz
Am Morgen Abfahrt nach Süden in Richtung Fish River Canyon. Der Fish River Canyon, der auf einer Länge von etwa 160 km und Breite von bis zu 27 km bis zu 550 Meter tief vom Fish River ausgewaschen wurde, gilt als der größte Canyon Afrikas. Dieser Canyon ist atemberaubend und öffnet ein Fenster in die Erdgeschichte. Der Fish River ist mit einer Länge von über 650 km der längste Fluss Namibias. Er entspringt im östlichen Naukluftgebirge, führt aber ausschließlich in sehr regenstarken Zeiten kurzzeitig Wasser. Trotzdem lassen sich im Flussbett selbst in regenarmen Zeiten einzelne Tümpel finden. Die Wasserstellen werden sowohl von einigen Antilopenarten als auch von Leoparden genutzt. Dieser einmalige Canyon ist nicht zuletzt deshalb zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Der Fish River Canyon beginnt bei Seeheim im Norden und endet im Süden bei Ai-Ais, kurz bevor der Fluss einige Kilometer weiter in den Oranje mündet, der Grenzfluss zur Republik Südafrika. Genießen Sie einzigartige Blicke in eine Welt von farbigen Gesteinsschichten, schroffen Felsformationen und mäandernden Windungen des Flusses.
Gegen Mittag nehmen wir Kurs auf die Namibwüste und durchqueren diese bis zum Atlantik. Im flimmernden Licht tauchen am Horizont erste vereinzelte Tafelberge auf und Kameldornbäume verändern allmählich die Landschaft. 1907 begannen deutsche Farmer in dieser fast menschenleeren Region Karakulschafe aus Westturkistan zu züchten, welche mit den klimatischen Bedingungen hier im Süden Namibias gut zurechtkommen.
Am Nachmittag erreichen wir das Meer und Lüderitz. Ihren Namen verdankt diese erste Siedlung in Südwestafrika dem Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz. Er wählte diesen Platz zwischen den Dünen der Namib und dem kalten Atlantik für seine Handelsniederlassung und legte somit den Grundstein für den Beginn der deutschen Kolonialherrschaft im Jahre 1884. Urplötzlich fühlt man sich beim Verlassen der Wüste in norddeutsche Küstengefilde versetzt wenn, die Postkartenschönheit in der Nachmittagssonne in sanftes Licht gehüllt auftaucht. Hier übernachten wir die nächsten beiden Tage in einem Hotel direkt am Meer.

6. Tag: Lüderitz – Kolmanskuppe – Diaz Kreuz
Nur wenige Kilometer von der Lüderitzbucht entfernt, vergräbt der Sand der Namibwüste allmählich eine Reihe von Gebäuden: Das Geisterstädtchen Kolmanskuppe war einst eine Schürfstelle für Diamanten und bis 1956 bewohnt. Seit dem versinkt der Ort im Flugsand, der oft mit bis zu 100km/h über die Wüste weht. Mit der Entdeckung der ersten Diamanten im Jahre 1908 entstanden hier inmitten der Dünen hübsche Häuser, Läden, Postamt, Casino und sogar eine Kegelbahn.
Der erste Weltkrieg und der Preissturz der Diamanten beendeten das deutsche Märchen in der Namibischen Wüste. Nach der Besichtigung fahren wir zurück zum Atlantik und besuchen südwestlich von Lüderitz auf einer Landspitze das steinerne Kreuz (Padrao) des portugiesischen Seefahrers Bartolomeu Diaz. Auf der Suche nach dem legendären Seeweg nach Indien erreichte Diaz 1487 als erster Europäer diese unwirtliche Küste. Teile des Originalkreuzes werden heute in Berlin aufbewahrt. In Lüderitz besichtigen Sie die wichtigsten Gebäude aus der Kolonialzeit wie z.B. das Wahrzeichen der Stadt, die evangelisch-lutherische Felsenkirche. Abendessen und Übernachtung in Lüderitz.

7. Tag: Lüderitz – Namibwüste – Sesirem
Endlose Weiten – flach und regungslos wie ein riesiger See an windstillen Tagen – wo im Gegenlicht das Steppengras wie Gold glänzt, schroffe Felsformationen und tiefe Canyons die Ebene ablösen und sich einzelne Oryxantilopen und Strauße geradezu verlieren – das ist die Namib. Die verschwenderisch großartige Landschaft wurde von der Natur in Jahrmillionen geformt und immer wieder verändert und macht sie erhaben und aufregend. Auf dem Weg durch die vermutlich älteste Wüste der Welt in das Herz des Namib-Naukluft-Parks, offenbart sich die ganze Schönheit der Namib in all ihren Farben und Formen. Unser heutiges Tagesziel ist Sesirem wo wir die Namib Desert Lodge beziehen. Abendessen und Übernachtung in Sesriem.

8. Tag: Die größten Sanddünen der Erde – Sossusvlei
Die Namib ist die älteste Wüste der Welt und zugleich einer der unwirklichsten Orte des Planeten. Bei Tagestemperaturen von über 60°Celsius, Nachttemperaturen von deutlich unter 0° Celsius, jahrzehntelang andauernden Trockenperioden sowie häufigen Sandstürmen sind Pflanzen und Tiere extremen Lebensbedingungen ausgesetzt. Da diese jedoch über sehr lange Zeiträume stabil geblieben sind, hat es doch eine ganze Reihe von Lebewesen geschafft, sich anzupassen und nur hier heimisch zu werden. Ein Paradebeispiel für Anpassungsfähigkeit sind die Oryxantilopen. Sie können gänzlich ohne freies Wasser auskommen und decken ihren Flüssigkeitsbedarf allein aus der Nahrung; zudem können sie mit einer Körpertemperatur von deutlich über 40°C leben. Nicht von ungefähr wurde die Oryxantilopen deshalb auch zum Wappentier Namibias auserkoren.
Schon vor dem Sonnenaufgang fahren wir in das Herz der Namib Wüste um die höchsten Dünen der Welt auf dem Wege zum Sossusvlei zu erleben. Die riesigen, ockerfarbenen Sanddünen des Sossusvlei bieten ein unvergessliches Panorama – bis zu 320 Meter hoch schweben sie zeitlos im Herzen der ältesten Wüste der Welt. Menschliche Fußstapfen wirken hier wie Ameisenwege ins Nichts. Die Einsamkeit ist unendlich und das Individuum wird zur winzigen Nichtigkeit. Die weißen Vleis (Lehmpfannen) bilden einen scharfen Kontrast zu dem roten Sand und dem endlos blauen Himmel. Tiere und Pflanzen, die auf nächtlichen Wüstennebel angewiesen sind, finden im Sand und unter den verwitterten Kameldornbäumen Zuflucht vor der schwellenden Mittagshitze. Anschließend fahren Sie zum Sesirem Canyon, dessen Name von den früheren Siedlern stammt, die auf die im Canyon gelegenen Wasserlöcher angewiesen waren. Um an dieses Wasser zu gelangen, knoteten sie sechs (ses) Lederriemen (rieme) aneinander. Auf dem Weg in den Canyon wird man um 15-18 Millionen Jahre zurückversetzt als sich abwechselnde Lagen von Schotter/ Geröll, Sand und Steinen während einer feuchteren Phase abgelagert wurden und sich dann zu kalkhaltigem Gestein zusammenballten. Zwei bis vier Millionen Jahre ist es her, dass die schiere Wassergewalt des Tsauchab Reviers eine etwa einen Kilometer lange und bis zu 30 Metern tiefe Schlucht in diesen Konglomerat Boden grub. So bietet sich heute dem Besucher die Gelegenheit, die Geschichte des Gebiets in Stein gemeißelt zu rekonstruieren.
Nach der kleinen Wanderung durch die Schlucht fahren Sie zu Ihrem Übernachtungsziel, der Namib Dune Star Lodge. Abendessen und Übernachtung in der Namib Dune Star Lodge.

9. Tag: Sonnenaufgang in der Wüste – Swakopmund
Am frühen Morgen besteigen wir eine der unzähligen Sanddünen um einen unvergesslichen Sonnenaufgang zu erleben. Nach dem Frühstück nehmen wir Kurs durch die Namib zur Atlantik Küste. „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, so lautete der Buchtitel der beiden jungen Geologen Henno Martin und Hermann Korn, die sich hier während des zweiten Weltkrieges in der Einsamkeit der Namib über zwei Jahre verstecken konnten und so dem Internierungslager zu entgehen. Durch eben den Teil der Wüste, der zum Schauplatz des bemerkenswerten Überlebenskampfes wurde führt die heutige spannende Route zunächst zum Kuiseb Canyon. Gerade 15 Mal hat es der Fluss in den letzten 100 Jahren geschafft den Ozean zu erreichen. Am Nachmittag spüren wir allmählich den Klimawechsel.
Wenn man nach langer Fahrt durch die Namibwüste den Küstenort Swakopmund erreicht, glaubt man einer Fata Morgana zu erliegen: Der altehrwürdige deutsche Badeort scheint in die fremde Landschaft zwischen Dünen und Atlantik verpflanzt zu sein. Zur deutschen Kolonialzeit wurde hier 1892 ein Hafen gegründet und eine regelmäßige Schiffsverbindung nach Deutschland durch die Woermann-Reederei aufgenommen. Der ehemalige Hafen ist längst versandet und heute ein beliebter Badeort. Der kalte Benguelastrom sorgt für kühle, angenehme Temperaturen, die im großen Gegensatz zum trockenen und heißen Wüstenklima stehen.
Viele der ehrwürdigen, öffentlichen und privaten Gebäude erinnern bis heute an die deutsche Kolonialzeit: der Leuchtturm, Wahrzeichen Swakopmunds, der hübsche, 1901 erbaute Bahnhof, die Evangelische Kirche, das restaurierte Woermann-Haus, wo einst die Angestellten der bekannten Reederei wohnten und sich heute die städtische Bibliothek beherbergt. Selbst die Café-Kultur mit deutschen Kuchen und Torten ist in Swakopmund noch immer lebendig. Abendessen und Übernachtung im Swakopmund Plaza Hotel.

10. Tag: Swakopmund – Nostalgie zwischen Meer und Wüste
Ein erholsamer Tag liegt vor Ihnen. Genießen Sie das angenehme Kühle Klima und die endlosen Sandstrände. 8.000 Kilometer von Deutschland entfernt fühlt sich der Besucher in Swakopmund um ein Jahrhundert zurückversetzt. Schon die Straßennamen die an Bismark, Kaiser Wilhelm und Moltke erinnern beweisen, dass die Deutsche Koloniale Vergangenheit noch immer lebendig ist. Auf einer Fahrt zwischen Sanddünen und Meer nach Walvis Bay erleben Sie den außerordentlichen Reichtum an Seevögeln in der Lagune. Tausende von Wasservögeln mit über 700 verschiedenen Arten wie z.B. die Damaraschwalbe, die Schmarotzerraubmöwe, Hirtenregenpfeifer, Grünschenkel und Singhabicht stellen ein Vogelparadies für Ornithologen dar, Besonders eindrucksvoll sind jedoch die großen Vorkommen an Flamingos (in trockenen Jahren bis zu 20.000 Tiere) und zahlreichen Pelikane. Abendessen und Übernachtung im Swakopmund Plaza Hotel.

11. Tag: Swakopmund – Hentiesbaai – Twyfelfontein
Weiter geht die Reise ins Damaraland. Dieses fast unberührte und karg besiedelte Land im Nordwesten Namibias zählt zu einem der geologisch attraktivsten Gebiete die das südliche Afrika zu bieten hat. Schon von weitem erkennt man die „blauen“ Gebirge, die aus der Ferne wie überdimensionale Festungen vom Horizont aus in den Himmel empor ragen. Dieses war ein Gebiet enormer vulkanischer Aktivität, ein Gebiet, das von den ersten Einwohnern des südlichen Afrikas zuerst bewohnt wurde und noch heute in Form tausender verschiedener Felszeichnungen an eine Zeitepoche erinnern, die noch vor Christi Geburt lag. Durch die vulkanische Tätigkeit war das Gebiet schon immer von einer Vielfalt an verschiedenen Pflanzen bewachsen und Lebensraum unzähliger Tiere. Noch heute werden die tief erodierten Trockenflüsse von seltenen und einmaligen Tierarten wie dem Spitzmaulnashorn, dem Wüstenelefanten und dem Hartman Bergzebra bewohnt, die dem Damaraland einen weiteren unvergleichlichen Charme verleihen. Mit seiner rauen Schönheit, erstklassigen Attraktionen und unvergesslichen Sonnenuntergängen wird das Damaraland nicht nur dem Naturliebhaber den Atem verschlagen sondern wird sich für immer in das Gedächtnis eines jeden Reisenden einprägen. Zunächst durchfahren wir am Vormittag die „Mondlandschaft“, eine bizarre-abweisende Landschaft welche man kaum beschreiben kann. Zumindest scheint, als wäre sie nicht von diesem Planeten – außerirdisch eben. Auch urzeitliche Pflanzen und Überlebenskünstler wie die endemische Welwitschia mirabilis sind voller Rätsel. Am Nachmittag erreichen wir Twyfelfontein wo über 2.500 Steingravuren und Malereien aus der Mittel- und Jungsteinzeit die Tierwelt Afrikas darstellen. Abendessen und Übernachtung in der Damara Mopane Lodge. Die Lodge ist im Lehmbaustil unter Mopane-Bäumen errichtet und die Chalets und das Hauptgebäude der Lodge verleihen ihr den Charakter eines afrikanischen Dorfes. Die Wände schmücken Motive der Felsgravuren von Twyfelfontein. Ein Schwimmbecken dient zur Abkühlung, ein Aussichtspunkt zum Genießen von Sonnenuntergängen und nächtlichem Sternenhimmel.

12. Tag: Damara Land – „Versteinerter Wald“ – Etosha Nationalpark
Heute geht es weiter über die kleine Ortschaft Outjo zum Etosha Safari Camp, das sich in der Nähe des Etosha Nationalparks befindet. Zuvor besuchen Sie unweit von Twyfelfontein den „Vesteinerten Wald“. Bis zu 30 Meter lange Baumriesen eines 300 Millionen Jahre alten Waldes sind hier in konzentrierter Form sichtbar. Eine dichte Sandabdeckung verhinderte den Zerfall des Holzes und Kieselsäure konservierte Zelle für Zelle. Später wurde das mittlerweile versteinerte Holz auf natürliche Weise frei gelegt und gilt heute als hochinteressantes erdgeschichtliches Dokument.
Am Nachmittag fahren Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter auf Ihre erste Pirschfahrt in den Etosha National Park und erkunden die Wasserstellen um Okaukuejo und dem Andersson Tor. Der Besuch des Etosha Nationalparks gehört zu den Highlights einer jeden Namibia Reise. Etosha wurde bereits 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. (Diese Pirschfahrt ist nur bei frühzeitiger Ankunft im Etosha Safari Camp möglich und kann daher nicht garantiert werden). Abendessen und Übernachtung im Etosha Safari Camp.

13. Tag: Etosha-Nationalpark – der große weiße Platz für wilde Tiere
Heute queren wir das riesige Schutzgebiet von West nach Ost. Mit einer Länge von 130 km und einer Breite von 50 km ist die Etosha-Pfanne die bei weitem größte in Afrika und zudem das markanteste Merkmal des Parks. Sie nimmt ein Viertel der Gesamtfläche des Etosha Nationalparks ein. In der Sprache des Ovambo Stammes heißt Etosha „Großer weißer Ort“. Vor ca. 16.000 Jahren floss der Kunene Fluss in Angola bis nach Etosha und bildete so für einige Zeit einen riesigen tiefen See. Später änderte sich der Verlauf des Flusses in Richtung Atlantik und führte zum langsamen Austrocknen des Sees bis schließlich eine Salzpfanne zurück blieb. Solequellen haben kleine Hügel aus Lehm und Salz gebildet, die von Tieren im Park als Salzlecken benutzt werden. Während der nassen Jahreszeit bilden sich durch das Regenwasser in der Pfanne kleine Teiche und in besonders regenreichen Jahren kann sich auch die gesamte Ebene mit bis zu 10 cm Wasser füllen und tausende von Flamingos anziehen. Die Pfanne ist eine World Wildlife Fund Ecoregion und diente zudem 2001 als Kulisse für die Verfilmung von „Odysee im Weltraum“. Die Salzpfanne ist umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenland im Nordosten.
Hier hat man auch die Möglichkeit unter anderem das Hartmanns Berg Zebra zu sehen. Die offenen Flächen der Buschsavanne bieten aber auch einer Vielzahl anderer Tiere ein Refugium. Alleine der Bestand an Elefanten wird auf über 3.000 Tiere geschätzt. Rund 30.000 Springböcke, weit über 2.000 Giraffen und 500 Löwen haben in den Weiten der Etosha ihren Lebensraum gefunden. Auch das schwarze Nashorn, welches in weiten Teilen Afrikas vom Aussterben bedroht ist kann hier in stattlicher Anzahl beobachtet werden.
Am Abend erreichen wir Namutoni und die schöne Mokuti Lodge. Abendessen und Übernachtung in der Mokuti Lodge.

14. Tag: Wildbeobachtung im Namutoni-Gebiet
Heute werden wir in der Etosha das Gebiet von Namutoni unweit der Mokuti Lodge besuchen. Diese Gegend am Rand der großen Pfanne ist vor allem für den Kudu, eine der prächtigsten Antilopen bekannt. König unter den Antilopen ist jedoch die Oryxantilope mit ihrem langen, symmetrisch Gehörn und der typischen schwarz-weißen Zeichnung auf Gesicht und Beinen. Immer wieder beeindruckt die enorme Anpassungsfähigkeit der Tiere an die klimatischen Unterschiede und vor allem an die Trockenzeit.
Genießen Sie die unendlichen Weiten der Etoshapfanne mit ihren Luftspiegelungen und Trugbildern. An den wenigen Wasserstellen konzentriert sich die Vielfalt an Wildtieren auf höchst eindrucksvolle Weise. Antilopen, Schakale, Warzenschweine, Riesentrappen und mit etwas Glück Geparde, geben sich hier ihr Stelldichein. Jede Begegnung mit der Tierwelt ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie am Nachmittag von Ihrer Safari in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von der namibischen Gastfreundschaft in der Mokuti Lodge der zweite Teil des großartigen Tages.
Abendessen und Übernachtung in der Mokuti Lodge.

15. Tag: Mokuti – Tsumeb – Otjiwarongo – Windhoek
Nach unvergesslichen Tagen im Etosha Nationalpark auf der Mokuti Etosha Lodge nehmen wir heute Kurs auf Windhoek. Auf einer gut ausgebauten Asphaltstraße erreichen wir Tsumeb wo einst das größte Kupfervorkommen der Welt abgebaut wurde. Bei Otjiwarongo beginnt die fruchtbare Zone Namibias. Das ehemalige Weideland der Herero wurde von europäischen Farmern zu Großfarmern umgewandelt. Der Ort erinnert an ein norddeutsches Provinzstädtchen.
Gegen Mittag Abflug nach Deutschland.

16. Tag: Am Morgen Ankunft in Frankfurt

Hotelbeschreibung

Während der Rundreise übernachten Sie in ausgewählten komfortablen Mittelklassehotels und Lodges.

 

Reise-Code: FL8589

ReisedatumReisedauerPreis in € p.P.Buchen
19.10.18 - 03.11.18(16 Tage )ab € 3390,-
Gute Gründe für diese Reise:
  • Erfahrener, deutschsprachiger Reiseleiter während der gesamten Reise
  • Fahrt im klimatisierten Bus
  • Vielfältiges Ausflugsprogramm (fakultativ) während der Rundreise begleitet von deutschsprachigen Guides

Highlights dieser Reise:

  • Die älteste Wüste der Erde – die Namib
  • Etosha-Nationalpark – der große weiße Park für wilde Tiere
  • Die Skelettküste – wo der Atlantik die Wüste küsst
  • Fishriver-Canyon – der Grand Canyon Afrikas
  • Die höchsten Sanddünen der Erde – unvergesslicher Sonnenaufgang im Sossusvlei
  • Rätsel in Fels und Farbe – die Felsgravuren von Twyfelfontein
  • Oktoberfest unter der Sonne Afrikas – Deutsche Kolonialgeschichte in Swakopmund
  • Das „Kreuz des Südens“ – nächtliches Sternenspektakel in den Weiten der Felswüste
  • Das Tal der Orgelpfeifen – 120 Millionen Jahre alte Basaltsäulen im Ugab-Tal
  • Vom Wüstensand begraben – Diamantenrausch in Deutsch Südwest
Einreisebestimmungen:

für deutsche Staatsangehörige:
Für die Einreise benötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass.

Visabestimmungen:

Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. 

Ein gebührenfreier Einreisestempel wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt.

Impfungen:

Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Reisende sollten sich jedoch über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen (z.B. Malaria prophylaxe) rechtzeitig beim Arzt informieren, v.a. wenn man in Gebiete nördlich des Etosha Parks oder in den Caprivi reisen will.

Unser Tipp:
Mückenschutzmittel am besten erst vor Ort kaufen, da dieses den dortigen Umständen entspricht (z.B. „Peaceful Sleep“ oder „Tabard“).

 

Gepäckbestimmungen:

1 Gepäckstück bis 20 kg + ein Handgepäckstück bis 7 kg

Anreise:

Die bequeme Busanreise zum Flughafen Frankfurt und zurück ist gegen Aufpreis ab € 22,- p. P. zubuchbar.

Zustiegsorte:

Folgende Zustiegsstellen (zum Teil gegen geringen Aufpreis) sind für unsere Reisen möglich:

  • Alsfeld
  • Bad Hersfeld
  • Bad Kissingen
  • Bad Salzschlirf
  • Bad Soden-Salmünster
  • Fulda
  • Gelnhausen
  • Hanau
  • Hilders
  • Hünfeld
  • Lauterbach
  • Neuhof
  • Reith
  • Schlitz
  • Schlüchtern
  • Steinau
  • Tann
  • Wächtersbach
  • Wartenberg-Angersbach

Bei Gruppen ab 10 Personen sind Sonderzustiege auf Anfrage möglich.

Abfahrtsinformationen:

Die genauen, verbindlichen Abfahrtsinformationen erhalten Sie ca. 10 – 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen.

Flugdauer:

Frankfurt – Windhoek ca. 10 Stunden, 30 Minuten

Reiseleitung:

Sie werden während der gesamten Reise durch eine erfahrene, deutschsprachige reisewelt-Reiseleitung begleitet (ab 17 Personen).

Währung:

Währungseinheit: Namibia-Dollar (N$)
1 Namibia-Dollar = 100 Cents.
1 Euro = ca. 16,36 N$
1 US-$ = ca. 14,05 N$

Alle gängigen Kreditkarten werden in Namibia überwiegend akzeptiert, Reiseschecks nicht mehr in jedem Fall. Wir empfehlen mit mehreren Zahlungsoptionen zu reisen. Bargeld wird in Namibia in Form von Namibischen Dollar oder der südafrikanischen Währung Rand akzeptiert.

Zeitverschiebung:

(MEZ – Mitteleuropäische Zeit)

Während der namibischen Sommerzeit = MEZ + 1 Stunde (1. Sonntag im September – 1. Sonntag im April)
Während der europäischen Sommerzeit = MEZ – 1 Stunde (letzter Sonntag im März – letzter Sonntag im Oktober)

Reisewetter:

Windhoek

Mai:
Temperaturen: ca. 9 – 23 °C
Sonnenstunden: ca. 10

Oktober:
Temperaturen: ca. 15 – 28 °C
Sonnenstunden: ca. 10

Gesundheitshinweise:

Wir weisen darauf hin, dass Teile der Rundreise für Reisende mit Mobilitätseinschränkung nicht geeignet ist.

Tipps für Ihren Aufenthalt:

Sonnenschutz
Das Klima in den Sand- und Steinwüsten ist überaus trocken. Daraus resultieren enorme Fernsichten und ein tiefblauer Himmel. Wenn die Temperaturen auch aufgrund der Höhenlage sehr angenehm sind ist ein perfekter Sonnenschutz mit Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme dringend erforderlich. Auch Trinkwasser sollte immer mitgeführt werden.

Veranstalter:
reisewelt Teiser & Hüter GmbH, Fuldaer Str. 2, 36119 Neuhof


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