Deutschland / Italien

Transalp über die Via Claudia Augusta

Vom Schloss Neuschwanstein zum Gardasee

Der beliebteste Radweg über die Alpen mit zahlreichen historischen Orten und einer sehr guten Wegbeschaffenheit

Radreiseleitung durch Mario Stürzl – Buchautor zum Thema Alpenüberquerungen

Auf Wunsch: die größeren Steigungen mit dem Begleitfahrzeug überwinden

Frühbucher Fahne

Radreise auf der Via Claudia Augusta – von Füssen bis an den Gardasee

Erleben Sie eine faszinierende Radreise über die Alpen – auf der historischen Via Claudia Augusta, der einstigen Römerstraße, die Augsburg mit der Adria verband. Heute gilt diese Route als einer der schönsten und zugleich leichtesten Alpenübergänge für Radfahrer. Genießen Sie auf bestens ausgebauten Radwegen atemberaubende Landschaften, geschichtsträchtige Orte und die kulinarische Vielfalt dreier Länder.

Startpunkt Ihrer achttägigen Reise ist das malerische Füssen. Schon am ersten Tag erwartet Sie ein Highlight: das Märchenschloss Neuschwanstein vor der Kulisse der Ammergauer Alpen. Danach folgen unvergessliche Etappen entlang des Lechs, Inns und der Etsch – durch Tirol, Südtirol und Trentino bis zum Gardasee. Sie radeln vorbei an beeindruckenden Schluchten, rätoromanischen Dörfern, alten Klöstern und mediterranen Städten wie Meran, Kaltern und Tramin.

Diese Tour ist perfekt für aktive Genießer mit guter Grundkondition, die den Traum einer Alpenüberquerung mit kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten verbinden möchten. Entdecken Sie die Via Claudia Augusta – ein Radweg mit Geschichte und Panoramablick!

Günstigstes Angebot

  •   8 Tage
  •   07.07. - 14.07.2026

Reise-Code: BU6720

Reisedatum Reisedauer Preis € p. P. Buchen
07.07. - 14.07.2026 Sommerferien 8 Tage ab € 1399,- 
pro Person
↑ Bei dem angegebenen Reisepreis ist der Frühbucher-Rabatt von € 50,00 p. P. bereits abgezogen (gültig bis 31.03.2026).

Ferientermin Hessen

Unsere Leistungen:

  • Fahrt im modernen Fernreisebus zum Forggensee/Füssen und zurück vom Gardasee
  • Sicherer und kontaktloser Radtransport im Anhänger
  • 7x Übernachtung in guten Mittelklasse- bzw. 4-Sterne-Hotels
  • 7x Halbpension
  • Rad- und Ausflugsprogramm:
    - „Kennenlerntour“ am Forggensee und Fahrt zum Schloss Neuschwanstein
    - Radtour „Lechtal-Radweg nach Imst“
    - Radtour „Auf dem Inntal-Radweg nach Nauders“
    - Radtour „Vom Reschenpass in den Vinschgau“
    - Radtour „Durch den Vinschgau nach Meran und zum Kalterer See“
    - Radtour „Von der Etsch zum Gardasee“
  • Zusatztag am Gardasee
  • Alle im Programm aufgeführten Besichtigungen (Eintrittsgelder sind nicht inklusive)
  • Kostenfreier Koffertransport
  • Begleitfahrzeug für den Fall der Fälle während der gesamten Tour
  • Ersatz-Fahrrad
  • Einkaufsgutschein von VeloCulTour im Wert von € 25,- pro Person (Mindesteinkaufswert € 50,- pro Gutschein)
  • reisewelt-Radreiseleitung durch Transalp-Spezialist und Buchautor Mario Stürzl
Hinweise

Einzelzimmerzuschlag: € 230,-

Eine Ortstaxe in Höhe von ca. € 3,-/Tag (Stand 12/2025) ist zahlbar vor Ort.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Maximale Tagesleistung:
Höhenmeter: ca. 1200 m
reine Fahrzeit: ca. 5 Stunden
Streckenlänge: ca. 89 km

Das Märchenschloss über dem Forggensee
Anreise von Fulda über Ulm, Memmingen und Kempten nach Füssen. Am Nachmittag radeln Sie entlang des Forggensees mit Blick auf die Ammergauer Alpen zum Schloss Neuschwanstein (1). Das weltbekannte Schloss verkörpert die Traumwelt des Wittelsbacher König Ludwigs II. Über Schwangau führt die Radstrecke zurück nach Füssen. Abendessen und Übernachtung in Füssen.
Höhenmeter: ca. 270 m hoch, ca. 250 m runter
Streckenlänge: ca. 25 km
reine Fahrzeit: ca. 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
 

Über den Lech-Radweg und das Hahntennjoch
Ihre Tour startet in Füssen im Allgäu und führt Sie heute entlang des Lechs flussaufwärts bis über das Hahntennjoch. Sie passieren die Lechklamm und den eindrucksvollen Lechfall und überqueren auf der alten Römerstraße, der Via Claudia Augusta, die Grenze zu Österreich. Sie folgen dem Lauf des Lechs bis nach Reutte, unterhalb des Säulings vorbei und überragt von den Tannheimer Bergen mit Gimpel und Köllenspitze. In Elmen verlassen wir den Lech-Radweg, und es beginnt der harte Teil des heutigen Tages: Es warten 950 knackige Höhenmeter übers Hahntennjoch (2) auf Sie. Wer sich die komplette Auffahrt nicht zutraut, nimmt einfach den Bus. Nach einer Rast auf der Passhöhe beginnt die Abfahrt nach Imst, wo Sie übernachten.
Höhenmeter: ca. 1180 m hoch, ca. 1200 m runter
Streckenlänge: ca. 70 km
reine Fahrzeit: ca. 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad:  

Von Imst bis nach Nauders
Von Imst geht es auf der Via Claudia Augusta durchs Inntal bis nach Landeck in Tirol. Seine zentrale Lage am Kreuzungspunkt des oberen Inntals, des Paznauntals, des Stanzertals und der Fernpassstrecke machte die Stadt Imst schon immer zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Sie folgen dem Innradweg in Richtung Pfunds und wechseln mehrmals die Flussseite, unter anderem auch über die Pontlatzer Brücke zwischen Fließ und Prutz. Die Engstelle bei der Brücke bot im Spanischen Erbfolgekrieg (1709) und bei den napoleonischen Kriegen (1809) einen Hinterhalt für die Verteidiger gegen bayerische Truppen. In Pfunds gönnen Sie sich einen letzten Cappuccino. Der Ortskern ist mit seinen rätoromanischen Häusern und Fassadenmalereien im Engadiner Stil sehr sehenswert. Kurz darauf kommen Sie an die Kajetansbrücke (ursprünglich die größte freitragende Holzbrücke Tirols) und fahren über Vinadi nach Martina dem offiziellen Grenzübergang zwischen Schweiz und Österreich. Nach dem Überqueren der Norbertshöhe erreichen Sie schließlich Nauders (3), das geografisch schon zum Vinschgau gehört. Übernachtung im Raum Nauders.
Höhenmeter: ca. 985 m hoch, ca. 495 m runter
Streckenlänge: ca. 75 km
reine Fahrzeit: ca. 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad:  

Vom Reschenpass in den Vinschgau
Begleitet von den Ötztaler Alpen radeln Sie heute von Nauders zum nahegelegenen Grenzübergang nach Italien am Reschenpass (1507 Meter). Die alte Römerstraße führt Sie weiter entlang des Westufers des Reschensees. Markant und einsam ragt der Kirchturm von Reschen aus dem Wasser. Der Ort versank durch die Stauung des Sees Mitte der 50er Jahre in den Fluten. Vorbei am Haider See beginnt die genussvolle Abfahrt nach Burgeis, wo seit über 900 Jahren das Benediktinerkloster Marienberg über dem kleinen Ort thront. Die kleinste Stadt Südtirols, das 900 Einwohner zählende Glurns, ist Ihr nächstes Ziel. Auf der Weiterfahrt grüßt schon bald in der Ferne die mächtige mittelalterliche Churburg mit der größten privaten Rüstungssammlung Europas. Gegen Mittag erreichen Sie Laas (4), die Heimat des weltberühmten Laaser Marmors, das seinen Weg sogar bis nach Hollywood und in den Vatikan gefunden hat. Sie verlassen den Oberen Vinschgau und spüren bereits das milde Klima des Südens. Abendessen und Übernachtung im Raum Schlanders.
Höhenmeter: ca. 250 m hoch, ca. 895 m runter
Streckenlänge: ca. 56 km
reine Fahrzeit: ca. 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
 

Durch den Vinschgau entlang der Etsch nach Meran und zum Kalterer See
Bereits vor Schlanders beginnt der weitläufige Apfelgarten Südtirols. Um den niederschlagsarmen Vinschgau zu bewässern, haben die Bauern ab dem 13. Jahrhundert lange künstliche Wasserkanäle – sogenannte Waale – angelegt. Mittlerweile werden die Apfelplantagen beregnet, doch die Pfade entlang der Knäle, die sogenannten Waalwege, sind heute bei Touristen beliebte Wanderwege. Sie fahren weiter nach Naturns, das am Eingang zum Schnalstal und direkt unterhalb der Texelgruppe liegt. Am Taleingang thront Schloss Juval, das sich im Privatbesitz der Südtiroler Bergsteigerlegende Reinhold Messner befindet. Auch das kleine Prokulus-Kirchlein mit wertvollen Fresken und über 1500 Jahren Geschichte ist einen Besuch wert. Von dort geht es weiter ins mediterrane Meran. Der Kurort ist mit seiner mittelalterlichen Altstadt ein beliebter Urlaubsort. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam der Adel hierher zur Kur oder Sommerfrische. Die Weiterfahrt führt uns vorbei an Marling und Lana (hier befindet sich das Südtiroler Obstbaummuseum). Danach führt die Route idyllisch durch endlose Apfelplantagen. Nach dem Örtchen Unterrain verlassen Sie die langgestreckte Tiefebene und erreichen nach einer kleinen Stufe die Weinorte St. Pauls und St. Michael. Nahe des Ortsausgangs von St. Michael liegen die sogenannten Eislöcher, aus denen eisige Winde strömen. Infolge des kühlen Klimas gedeihen hier auf etwas 500 Metern Pflanzen, die sonst nur im Hochgebirge vorkommen. Nach St. Michael führt die Via Claudia Augusta malerisch und mit schönen Ausblicken am Lavason-Tal entlang. So erreichen Sie in einem Bogen zwischen Feldern einen der bekanntesten Weinorte: Kaltern am See (5). Er beherbergt das Südtiroler Weinmuseum, das dem „Kalterer Wein“ und der Weinstraße gewidmet ist. Ab Kaltern führt der Seewanderweg durch Weinbauplantagen und fällt fast 200 Höhenmeter bis zum Kalterer See hinab. Er ist nur rund fünf Meter tief und mit einer Wassertemperatur von bis zu 28° C im Sommer einer der wärmsten Badeseen der Alpen. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis nach Tramin an der Weinstraße, Ihrem heutigen Etappenziel. Es ist vor allem für seine Gewürztraminer bekannt, von dem Sie heute Abend noch ausgiebig probieren werden. Abendessen und Übernachtung im Raum Tramin.
Höhenmeter: ca. 201 m hoch, ca. 620 m runter
Streckenlänge: ca. 79 km
reine Fahrzeit: ca. 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad:  

Von der Etsch zum Gardasee
Heute Morgen steckt Ihnen noch der Gewürztraminer vom Vorabend in den Knochen. Doch der Gedanke, am Abend den Gardasee zu erreichen, beflügelt Sie sicherlich sehr – außerdem geht es heute fast nur bergab: Zuerst ein kurzes Stück durch Weinbau- und Apfelplantagen bis über die Brennerautobahn und die Etsch in Richtung Neumarkt. Von dort folgen Sie der Etsch vorbei an Trient bis nach Rovereto. In der Konzilstadt Trient sollten Sie auf jeden Fall eine Pause einlegen, um die Gässchen der Altstadt zu erkunden. Sie bewegen sich heute fast immer auf gut ausgebauten Radwegen mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Mal folgen Sie der Via Claudia Augusta, mal dem Etsch-Radweg, später auch der Pista ciclopedonale Adige und ab Rovereto der Pista ciclopedonale Garda. Nach Rovereto verlassen Sie die Via Claudia Augusta und folgen dem Radweg nach Mori über die SS 240. Kurz nach dem unscheinbaren Passo San Giovanni kommen Sie durch Nago und haben endlich den ersten Blick auf den See: Unter Ihnen liegt das Surferparadies Torbole und der Monte Brione, der sich wie eine geöffnete Muschel am Nordufer erhebt. Das letzte Stück führt Sie steil bergab über die Piazza Vittorio Veneto ans Seeufer von Torbole (6). Wer noch Körner übrig hat, fährt über den Uferweg weiter nach Riva del Garda und lässt die Tour dort enden. Abendessen und Übernachtung am nördlichen Gardasee.
Höhenmeter: ca. 197 m hoch, ca. 390 m runter
Streckenlänge: ca. 89 km
reine Fahrzeit: ca. 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad:  

„Tor zum Süden“ – der Gardasee
Ein erholsamer Tag an einem der schönsten Seen Italiens liegt vor Ihnen. Für Genussfahrer wird Ihr Radguide eine kleine Tour entlang des Flusses Sarca und weiter durch Weinberge und Olivenhaine zur bizarren Felsenlandschaft Marocche anbieten. Im Weingebiet Vino Santo ist der Besuch eines Weinguts geplant. Entlang des Lago di Cavedine (7) erreichen Sie am frühen Nachmittag wieder den Gardasee. Abendessen und Übernachtung am nördlichen Gardasee.
Höhenmeter: ca. 430 m hoch, ca. 430 m runter
Streckenlänge: ca. 42 km
reine Fahrzeit: ca. 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
 

Rückreise durch Südtirol
Nach dem Frühstück reisen Sie bequem im Fernreisebus durch das Etschtal wieder zurück nach Bozen und über den Brennerpass und Innsbruck nach München und Fulda.



 

Sie übernachten in guten Mittelklasse- bzw. 4-Sterne-Hotels mit Halbpension


Einreise-/Visabestimmungen

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger:
Es wird ein Personalausweis benötigt, welcher mindestens bis zum Ende der Reise gültig ist.

Auswärtiges Amt Logo

Tipps für Ihren Aufenthalt

Die Via Claudia Augusta
Die Via Claudia Augusta war eine der wichtigsten Römerstraßen, welche den südlichen Raum mit Norditalien verband und eine der ersten Wege über die Alpen darstellt. Sie führte von der Donau über die Zentralalpen und die Po-Ebene bis an die Adria. Ursprünglich von Drusus, dem Sohn Kaiser Augustus im Jahre 15 v. Chr. angelegt, wurde sie 47 n. Chr. von dessen Sohn Claudius weiter ausgebaut. Erst mit dem Bau der „Via Raetia“ über den Brennerpass verlor die Via Claudia Augusta ihre Bedeutung als führende Römerstraße. Heute ist sie als gut ausgebauter Radweg eine der bequemsten Möglichkeiten die Alpen zu überqueren und zahlreiche historische Orte südlich und nördlich der Alpen kennenzulernen.

Gesundheitshinweise

Für diese Alpenüberquerung ist eine gute Kondition und Gesundheit erforderlich. Die Radwege sind hervorragend ausgebaut und meist asphaltiert. Nicht umsonst hat sich diese Route zur beliebtesten Transalp für Radfahrer entwickelt. Während ab dem Reschenpass die Touren meist genussvoll bergab führen, stehen an den ersten Radtagen auch längere Anstiege an. Hier steht – falls gewünscht – an den Steigungsstrecken ein Shuttlebus zur Verfügung.

Reiseveranstalter

reisewelt Teiser & Hüter GmbH, Fuldaer Str. 2, 36119 Neuhof

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