News-Beitrag

Karibische Lebensfreude

  • 6. November 2020

Kubas neuer Premierminister Manuel Marrero Cruz hat am vergangenen Wochenende Vertreter der deutschen Touristikbranche empfangen. reisewelt war mit dabei und wir berichten Euch gerne von einem herrlich offenherzigen Land mitten in der Karibik.

Der Geschäftsführer von Condor, Ralf Teckentrup ließ es sich nicht nehmen, die Passagiere persönlich zu begrüßen und den ersten Langstreckenflug von Condor, seit Ausbruch der Covid-19-Krise ab Frankfurt zu begleiten. Mit diesem Tag nimmt Condor wieder die regelmäßige Verbindung mit drei wöchentlichen Flügen ab Frankfurt in das Karibikparadies auf, nachdem die Einreise unlängst problemlos möglich wurde und das Auswärtige Amt Reisen nach Kuba freigegeben hat. Die erste Maschine vom Typ Boeing 767/300, geflogen von Flugkapitänin Corinna Fuchs, nahm die Route vorbei an der Südspitze Grönlands und der Ostküste der USA mit schönen Blicken auf New York und die Everglades in Florida nach Kuba. Mit an Bord waren hochrangige Vertreter von Presse und Fernsehen sowie namhafte Reiseveranstalter. Auch reisewelt-Firmengründer Joachim Teiser war für uns mit an Bord. Die Ankunft am Flughafen Varadero glich einem Staatsempfang mit Begrüßung durch Wasserwerfer, Tanz- und Musikgruppen und einem großen Fernseh- und Presseaufgebot. Die Passagiere konnten sich anschließend von den überaus umfangreichen Corona-Sicherheitsmaßnahmen überzeugen. Dieses Konzept überzeugte! Freundlichkeit und Dankbarkeit für die ersten Gäste, seit über acht Monaten die Insel besuchten. Die ausführlichen Fernsehberichte in den kubanischen Nachrichten begeisterten die Reisefachleute aus Deutschland.

Nachdem im Jahr 2004 Fidel Castro den heutigen Premierminister Marrero Cruz zum Tourismusminister ernannte, hat sich der zunächst zaghafte Tourismus mittlerweile zur „Lokomotive der Wirtschaft“ entwickelt. In seiner Ansprache im neuen Luxushotel Grand Packard in Havanna betonte Cruz vor der deutschen Delegation die enorme Bedeutung des deutschen Reisemarkts für Kuba. “Wir sind doppelt von der Krise betroffen“, so der Premierminister, „die extreme Verschärfung der US-Blockade unter der Regierung Trump und die Corona-Pandemie haben unser Land in große wirtschaftliche Probleme gebracht.“

Dass Kuba die Pandemie relativ schnell im Griff hatte, ist dem vorbildlichen Gesundheitssystem, welches allen Kubanern kostenfrei zur Verfügung steht, zu verdanken. Premierminister Cruz konnte stolz darauf verweisen, dass es schon längere Zeit auf Kuba keine Todesfälle gibt und in den nächsten Tagen auch Rundreisen auf der Karibikinsel wieder möglich sind. Auch der ebenfalls anwesende neue Tourismusminister Joan Carlos Garcia Grand begrüßte die Delegation und wies auf den immer wichtiger werdenden Naturschutzgedanken auf Kuba hin. Zur Überraschung der aus Deutschland angereisten Reiseveranstalter begrüßte der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Iberostar, Don Miguel Fluxa, die Delegation persönlich. Die Iberostar-Kette verfügt mittlerweile über 120 Hotels und konnte unlängst in Havanna das luxuriöse Iberostar Grand Packard eröffnen. In einer spannenden Rede machte Nachfolgerin Tochter Gloria auf die neue Umweltstrategie von Iberostar aufmerksam. Demnächst möchte das Unternehmen völlig auf Plastikmüll verursachende Produkte verzichten. Der Schutz des Meeres und vor allem der Korallenriffs wird vorrangig betrieben.

In seiner Ansprache betonte der Präsident des Deutschen Reiseverbands, Norbert Fiebig, die massiven Umsatzeinbrüche und damit verbundenen Arbeitsplatzverluste in der deutschen Touristik. „Die nicht enden wollenden Reisewarnungen der Politik sind sachlich nicht richtig“, so der DRV-Präsident. „Wir müssen mit Kuba jetzt ein Zeichen setzen“ motivierte Norbert Fiebig die anwesenden Tourismusfachleute. Er fordert dabei intelligente Teststrategien und keine Zick Zack-Kurse durch die Regierung.

Die Nachfrage zu Kuba zieht wieder deutlich an. Nach dem Besuch Kubas sind wir von der Sicherheit und vor allem der unbeschreiblichen Freundlichkeit und Lebenslust der Kubaner überzeugt. Wir sind seit über 25 Jahren auf Kuba zu Hause, aber jetzt haben die wirtschaftlich stark getroffenen Kubaner unser Wiederkommen dringend nötig. Bereits noch in diesem Monat werden die ersten Gäste mit reisewelt den Karibikstaat mit seinen weißen Sandstränden besuchen ohne bei ihrer Rückkehr Quarantänemaßnahmen befürchten zu müssen. Auch in Afrika öffnen sich für deutsche Urlauber nach der Rücknahme der Reisewarnung durch das Auswärtige Amt wieder die Tore zu einem sorgenfreien Urlaub, so in Namibia, Uganda, als auch Ruanda. Bereits am kommenden Dienstag reist wieder die erste Reisegruppe von reisewelt nach Tansania in die endlosen Weiten der Serengeti. Hierbei ist allerdings noch ein Corona-Test nach Einreise in Deutschland notwendig. Unsere Reisen nach Uganda im November 2021 sind sogar schon fast ausgebucht.

Auch Fernweh bekommen? Wir sind für Sie da!

Ihre reisewelt